Die digitale Transformation stellt derzeit die Welt auf den Kopf – und zwar nicht nur in technischer Hinsicht. Denn einigen Menschen bereitet die Digitalisierung Sorgen, andere wiederum sehen darin eine große Chance. Eines ist jedoch sicher: die Digitalisierung verändert unser aller Leben! Deshalb werden Fachkräfte mit digitalen Kompetenzen immer wichtiger. Und deshalb sind die Jobaussichten im Bereich Digitalisierung und Digitale Transformation vielversprechend.


Bereit für die digitale Transformation?

Mit einer Weiterbildung bei WBS TRAINING startest du durch!

Mehr Infos.


Doch wie gelingt der Wechsel in dieses spannende Berufsfeld? Welche Weiterbildungen können dabei helfen? Und, die wichtigste Frage überhaupt:

Digitalisierung: Welche Weiterbildung ist die richtige für mich?

Die Angebote für Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung sind vielfältig. Bei Deutschlands größtem Bildungsanbieter WBS TRAINING zum Beispiel, kannst du aus einer breiten Palette wählen: berufsübergreifend vom Digital Transformation Manager oder Referent/-in Digitalisierung bis zur spezielleren Qualifizierung in der Logistik 4.0.

Doch inwiefern unterscheiden sich diese Berufsbilder? Wie zukunftssicher sind sie? Und welche Voraussetzungen musst du mitbringen, um darin erfolgreich zu arbeiten? Wir haben den Dschungel der Digitalisierungs-Jobs ein wenig für dich gelichtet und beantworten dir die wichtigsten Fragen in unserem Artikel.

Ein großes Angebot kann manchmal auch zu Verwirrung führen. Wir führen dich sicher durch den Jobdschungel. (Bild: John Schnobrich/Unsplash)

Vernetzung und Digitalisierung zählen zu den wichtigsten Themen der kommenden Jahre. Diese Makrotrends haben unsere Welt bis in die privaten Haushalte – von Sprachassistenten bis zu mobilen und smarten Geräten – schon jetzt ausschlaggebend gewandelt. Privat nutzen viele von uns begeistert die neuen Möglichkeiten des technischen Fortschritts und freuen sich über die Chancen, die sich damit eröffnen.

Doch auch unser Arbeitsleben ist in nahezu allen Berufszweigen von der Digitalisierung betroffen: Berufe in der Verwaltung, in der Medizin, im Handwerk, im Vertrieb oder auch im Management stehen vor einer Veränderung, die mit Begriffen wie „Arbeit 4.0″ und „New Work“ einhergehen und uns vor neue Herausforderungen stellen. Traditionelle Berufe verlieren an Bedeutung und neue Tätigkeitsfelder entstehen.

Die gute Nachricht: die digitale Transformation muss begleitet werden.

Denn Unternehmen benötigen geschulte und flexible Arbeitskräfte, die sich im digitalen Wandel zurechtfinden und ein sogenanntes „digitales Mindset” mitbringen. Damit ist die Fähigkeit und Einstellung gemeint, sich auf die Veränderungen einer digitalen Wirtschaft einzulassen und diese aktiv zu begleiten und mitzugestalten. Und dafür werden händeringend Fachkräfte mit entsprechenden Kompetenzen gesucht.

Problemlösungsfähigkeit, Wissen über technische Zusammenhänge, wie z. B. der Umgang mit Daten aller Art, sind dabei genauso wichtig wie die Fähigkeit, digitale Kompetenzen einzuschätzen und Veränderungen und Innovationen anzustoßen bzw. zu begleiten. Eine mögliche Lösung für die praktische Umsetzung dieser Begleitung sind die beiden neuen Berufsbilder Digital Transformation Manager und Referent/-in Digitalisierung.

Die digitale Transformation in Unternehmen ist facettenreich. Digital Transformation Manager/-innen und Referent/-innen für Digitalisierung behalten den Durchblick. (Bild: Erik Eastman/Unsplash)

Was macht ein/-e Digital Transformation Manager/-in? Und worin bestehen die Aufgaben eines/-r Referenten/-in Digitalisierung?

Als Digital Transformation Manager/-in bist du die Schnittstelle zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen und untersuchst zum Beispiel, wie digitale Hilfsmittel nicht nur Ergebnisse verbessern, sondern auch die Aufgaben der Mitarbeitenden in den einzelnen Prozessen unterstützen. Dazu musst du zunächst die Prozesse verstehen und Digitalisierungsbedarfe identifizieren, um dann Synergien mit anderen Projekten zu finden.

Und auch als Referent/-in Digitalisierung begleitest du Unternehmen, Organisationen oder Mitarbeitende durch die Digitalisierung und unterstützt sie direkt bei der Implementierung neuer Prozesse und Technologien.

Ein Beispiel aus der Praxis: In einem Unternehmen haben sich im Laufe der Jahre in verschiedenen Abteilungen Prozesse oder Tools (z. B. bestimmte Datenbanken) etabliert. Nun geschieht es, dass Teams aus zwei Abteilungen, zum Beispiel Vertrieb und Marketing, eine ähnliche oder sogar dieselbe Projektidee verfolgen, jedoch nichts voneinander wissen. Diese Projekte und Prozesse zu identifizieren und die Teams an einen Tisch zu bringen, gehört mit zu den Aufgaben in diesem noch jungen Berufsfeld.

Klar ist: Ein gutes Gespür für digitale Themen solltest du als Digital Transformation Manager/-in wie auch als Referent/-in Digitalisierung auf jeden Fall mitbringen.

Welche Voraussetzungen sind noch wichtig?

Noch mangelt es in vielen Unternehmen an Menschen, die den Überblick haben und das „große Ganze“ erfassen können, Leute zusammenbringen und die Zukunft gestalten. Entscheidend ist also, abseits der fachlichen Inhalte, wie man an Fragestellungen herangeht und welche Haltungen und Denkweisen man in sich trägt.

Wenn du dich selbst und deine gelernten Prozesse immer wieder in Frage stellen, in Zusammenhängen und Geschäftsmodellen denken, selbstorganisiert arbeiten kannst und eine gehörige Portion Kreativität mitbringst, dann könnte dein Weg als Referent/-in Digitalisierung ein außerordentlich erfolgreicher werden.

Wenn du überdies einen akademischen Bildungshintergrund oder langjährige Berufserfahrung vorweisen kannst und dich zudem für Digital Leadership interessierst, könnte deine berufliche Ausrichtung Digital Transformation Manager/-in heißen.

Logistiker/-in mit SAP®-Kenntnissen (Logistik 4.0)

Schnell eine Pizza für den Fernsehabend mit Freunden bestellen oder die stylischen Air Max von Nike? Wenn ich ein Buch in den USA bestelle, auf welchem Weg kommt das eigentlich nach Deutschland? Und warum gibt es morgens um 7 schon frische Backwaren im Supermarkt? Ein weiteres spannendes Berufsbild im Themenfeld Digitalisierung befindet sich in der Logistik-Branche: Logistiker/-in mit SAP®-Kenntnissen.

Versand über Nacht und alles mit nur einem Klick? Dahinter steck ein ausgeklügeltes Logistik-Konzept. Logistiker/-innen 4.0 tragen dazu bei, dass alles glatt läuft. (Bild: Marcin Jozwiak/Unsplash)

Was genau macht ein/-e Logistiker/-in mit SAP®-Kenntnissen?

Vom Versand über die Verladung und die Lagerung bis hin zur Auslieferung überwachen und managen Logistiker/-innen alle Abläufe und kümmern sich um den bürokratischen Aufwand. In Zeiten des E-Commerce wurden Güter noch nie schneller von A nach B transportiert. Ein Klick – schon gekauft! Schon morgen soll das neue Handy vor mir liegen. Unmöglich? Keineswegs – dank der guten Organisation der Logistiker/-innen im Hintergrund.

Das Zusammenspiel der eng miteinander verflochtenen Teilgebiete der Logistik (Beschaffung, Produktion, Distribution, Entsorgung) bedingt, dass Güter weltweit zur richtigen Zeit in der richtigen Menge an den richtigen Ort gelangen. Globalisierung, hohe Erwartungen der Kunden und nicht zuletzt die Schnelllebigkeit der Gesellschaft sorgen dafür, dass die Herausforderungen, die an die Logistik gestellt werden, zunehmend komplexer werden und die Branche ständig im Wachsen ist. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, benötigt die Branche neben Automatismen, Robotern und Digitalisierung vor allem Menschen, die diese Prozesse managen und überwachen – den/die Logistiker/-in.

Welche Voraussetzungen solltest du für diesen Beruf mitbringen?

Seit einigen Jahren sehen sich viele Logistikfirmen mit einem Fachkräftemangel konfrontiert, der vielen von ihnen Sorgen bereitet. Qualifizierte Logistiker/-innen mit SAP®-Kenntnissen sind daher begehrte Fachkräfte, die in Logistikbereichen nahezu aller Unternehmen von Handel bis Handwerk, von Industrie bis Verwaltung eingesetzt werden.

Neben deiner Begeisterung für Digitalisierung sind gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse, IT-Kenntnisse, ein sehr gutes Zahlenverständnis und eine Leidenschaft für technische Abläufe wichtige Fähigkeiten, damit du in diesem Beruf Fuß fassen kannst. Wenn du allen Punkten zustimmen kannst, dann könntest du im Zukunftsberuf Logistiker/-in mit SAP®-Kenntnissen dein Glück finden.

Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in (BGM)

Eine weitere spannende Zukunftsperspektive ergibt sich auch im Bereich Gesundheitsmanagement.
Unternehmen und öffentliche Einrichtungen investieren zunehmend in die Gesundheit ihrer Mitarbeitenden, daher wird professionell ausgebildetes Personal händeringend gesucht.

Als Betrieblicher/-r Gesundheitsmanager/-in arbeitest du in Dienstleistungsbetrieben, Fitnessstudios, Krankenkassen, Gesundheitsämtern, Personalabteilungen von Unternehmen oder im öffentlichen Dienst.

Als Gesundheitsmanager/-in hilfst du Mitarbeitenden im Unternehmen, ihre Gesundheit zu verbessern und das Wohlbefinden zu steigern. (Bild: Vitalii Pavlyshynets/Unsplash)

Was genau macht ein/-e Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in?

Vorrangig planst, steuerst und überwachst du Abläufe in der Gesundheitsförderung und im Gesundheitsmanagement deines Arbeitgebers. Außerdem setzt du dich dafür ein, dass die Mitarbeitenden deiner Organisation für das Thema Gesundheit sensibilisiert werden und selbst Einfluss auf die Erhaltung und Verbesserung ihrer Gesundheit nehmen.

Als Gesundheitsmanager/-in kümmerst du dich um die Gesundheitsförderung in Betrieben, Kindergärten, Schulen oder Gemeinden, erstellst Bewegungsprogramme und führst Gesundheitstrainings und -beratungen durch. Zudem koordinierst du Maßnahmen der Gesundheitsförderung und -erhaltung und vernetzt diese miteinander. Du entwickelst, zum Beispiel, Konzepte, wie bestimmte Zielgruppen zu präventiven und gesundheitsfördernden bzw. -erhaltenden Maßnahmen motiviert werden können. Oder du konzipierst und betreust auch öffentlichkeitswirksame Aktionen oder arbeitest an Aufklärungskampagnen mit.

Welche Voraussetzungen sind wichtig für einen guten Start als Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in?

Neben einem generellen Interesse an Menschen sowie Sozial- und Kommunikationskompetenzen, sind eine erfolgreich abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium im kaufmännischen, pflegerischen oder therapeutischen Bereich notwendig. Umfassendes Zahlenverständnis sowie Kernkompetenzen im Bereich Ernährung, Bewegung und Psychologie sind ebenfalls wichtige Voraussetzungen.

Als Betriebliche/-r Gesundheitsmanager/-in solltest du überdies bereits dazu sein, kaufmännische Analyse-, Planungs- und Führungsaufgaben zu übernehmen, über ein gewisses Durchhaltevermögen verfügen und sehr sorgfältig und selbstständig arbeiten können. Auch ist Verschwiegenheit unabdingbar, da du u. a. auch mit sensiblen Informationen über Mitarbeitende zu tun haben wirst. Außerdem solltest du eine gewisse psychische Belastbarkeit mitbringen, da du unter Umständen auch unter Zeit- und Kostendruck wirst arbeiten müssen.


Bereit für die digitale Transformation?

Mit einer Weiterbildung bei WBS TRAINING startest du durch!

Mehr Infos.


Mit einer Fortbildung in der Digitalisierung beruflich durchstarten.

Das waren jetzt viele Informationen auf einmal, oder? Wir hoffen trotzdem, dass wir dir etwas mehr Durchblick im Jobdschungel der Digitalisierung verschaffen konnten. Eines wollen wir aber noch loswerden: die Digitalisierung ist nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken und Fachkräfte in diesen Berufen werden dringend gesucht. Somit können wir dir garantieren: Jeder dieser Berufe ist zukunftsorientiert und es werden immer neue und spannende Aufgaben auf dich warten.

Also: Trau dich einfach!

Titelbild von Windows/Unsplash.

Schreibe ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.