Interview: Vom Azubi zur Pflegedienstleitung.

Seit mittlerweile einem Jahrzehnt bilden die WBS SCHULEN Menschen in den Bereichen Gesundheit, Pflege und Soziales aus. Dieses besondere Jubiläum nehmen wir zum Anlass, um mit ehemaligen Schülerinninnen und Schülern darüber zu sprechen, wie sie ihre Ausbildungszeit bei den WBS SCHULEN erlebt haben.

Elena Dyadyushko ist eine solche Schülerin. Für die Ausbildung kam sie aus der Ukraine nach Deutschland. Nach ihrer Ausbildung hat sie in der Pflegebranche Karriere gemacht und arbeitet mittlerweile als Pflegedienstleiterin bei einem ambulanten Pflegedienst. Im Interview verrät sie uns, wie sie die Ausbildung erlebt hat, welche Herausforderungen sie bereits meistern konnte und was ihr am Pflegeberuf am besten gefällt.


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Die WBS SCHULEN bieten praxisorientierte Ausbildungen, Weiterbildungen sowie Umschulungen an.

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Elena, wie war dein erster Eindruck von den WBS SCHULEN?

Mein erster Eindruck war sehr positiv. Die Lehrer/-innen und Dozenten/-innen sind fachlich kompetent, die Unterrichtsgestaltung ist strukturiert und verständlich. Man merkt, dass viel Mühe und Zeit in die Planung des Unterrichts fließt, in den theoretischen wie in den praktischen Teil. Die Lehrkräfte sind immer freundlich, hilfsbereit und tolerant und die Ausbildung war abwechslungsreich und nicht langweilig.

Elena Dyadyushko, eine ehemalige Schülerin der WBS SCHULEN.
Karriere in der Pflege: Mittlerweile arbeitet Elena in leitender Position bei einem ambulanten Pflegedienst.

Wie hast du die ersten Ausbildungstage erlebt?

Die ersten Tage waren für mich persönlich spannend, weil mir noch bestimmte fachspezifische Sprachkenntnisse fehlten. Dank meiner Mitschüler/-innen hatte ich aber die Möglichkeit, immer nachfragen zu können. Anfangs war ich noch sehr zurückhaltend und bin schnell mal rot geworden.

Du bist für die Umschulung zur Altenpflegerin aus der Ukraine nach Deutschland gekommen. Was hat dich zu diesem Schritt motiviert?

In meinem ursprünglich erlernten Beruf als Bauingenieurin hatte ich Schwierigkeiten, eine passende Arbeitsstelle zu finden. Erste Erfahrungen in der Pflege habe ich in der Familie gesammelt. Auch die Medizin fand ich immer schon interessant. Diese zwei Faktoren haben meine Entscheidung beeinflusst, in Deutschland als Altenpflegerin arbeiten zu wollen.

Was ist dir aus deiner Ausbildungszeit besonders positiv in Erinnerung geblieben?

Vor allem, dass wir die lustigste Klasse in der Schule waren und dass ich viele neue Menschen kennengelernt habe. Während der praktischen Phase gab es auch viele spannende Aufgaben, zum Beispiel bei der so genannten „Biographie-Arbeit“. Dabei habe ich sehr interessante Geschichten von meinen Patientinnen und Patienten erfahren.
Unvergesslich war auch unser Ausflug nach Berlin, wo wir einen Workshop besucht haben. Meine Ausbildung hat mir auf jeden Fall sehr dabei geholfen, die deutsche Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft besser kennen zu lernen.

Wie erlebst du die Arbeit in der Pflege heute?

Zurzeit arbeite ich bei einem ambulanten Pflegedienst. Meine Arbeit ist emotional sehr bewegend – das ist eine große Besonderheit. Bei uns ist jeder Tag anders, jede Bewohnerin und jeder Bewohner unterschiedlich. Die Leute warten auf mich und sind dankbar, wenn sie die notwendige Unterstützung bekommen. Und wenn man auch nur ein kleines Lächeln schenkt, bekommt man so viel zurück.

Du hast nach deiner Ausbildung zur Altenpflegerin eine Weiterbildung bei den WBS SCHULEN angeschlossen. Welche war das und warum hast du dich dazu entschieden?

Ich habe eine Weiterbildung als Fachkraft für Leitungsaufgaben in Pflegeeinrichtungen abgeschlossen. Die Entscheidung dazu kam ganz von selbst! Ich wollte mich weiterbilden und meine positiven Erfahrungen in der Ausbildung haben mich dazu motiviert, mich beruflich weiterzuentwickeln. Ich habe in meinen Leben schon so viele Erfahrungen gesammelt – warum also nicht noch mehr? 🙂

Du bist einen weiten Weg gekommen: sowohl aus der Ukraine nach Deutschland, als auch von der Auszubildenden zur Pflegedienstleiterin. Wie hat dich diese Erfahrung geprägt?

Es war ein langer, manchmal schwieriger, dennoch sehr interessanter Weg. Natürlich war meine Familie – mein Ehemann und meine drei Kinder (11, 19 und 27 Jahre alt) – immer an meiner Seite. Auch wenn diese Zeit teilweise sehr schwierig für uns war, haben wir sie gut überstanden und es gab viele positive Erlebnisse. Ich bin allen sehr dankbar, dass sie mich während des Lehrgangs unterstützt haben.


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Dann schau mal bei den WBS SCHULEN vorbei.

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Titelbild von Daniele D’Andreti/Unsplash.

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