Im Büro kann der eigene Schreibtisch zum Schauplatz persönlicher Macken und Eigenarten werden. Wer am Arbeitsplatz angekommen ist, richtet sich ein und baut sich Stück für Stück seine Komfortzone auf. Einige benötigen hierfür eine große Auswahl an Textmarkern, andere umgeben sich mit möglichst vielen Grünpflanzen, um das Chi der Umgebung zu verbessern und wieder andere horten ihre Lieblingssnacks in mehreren Schubladen. Sobald das eigene Universum am Arbeitsplatz Form annimmt, kommt man zu guter Letzt beim Bildschirmhintergrund an.

Spätestens hier offenbart sich die Persönlichkeit: Das Cover der Lieblingsband, private Familienfotos, Urlaubsfotos, malerische Landschaften, Motivationssprüche, Fotos vom Hobby, sich selbst oder immer noch der Standardhintergrund der Firma. Na, haben wir dich erwischt? Welcher Wallpaper-Typ sich hinter dir und deinen Kollegen verbirgt, liest du hier. Du bist noch auf der Suche nach deinem neuen Lieblingshintergrund? Das ein oder andere Hintergrundbild zur Verschönerung deiner vier Bildschirmecken stellen wir dir ebenfalls bereit.

Tipp: Wie du dein Wallpaper richtig einrichtest, liest du in einer Anleitung am Ende des Artikels.

Too much information – Der selbstbewusste Typ

Quelle: horizont.net

Auf den ersten Blick kann man es kaum glauben, auf den zweiten klappt einem die Kinnlade runter: Hat der Kollege oder die Kollegin da tatsächlich ein Bild von sich selbst halbnackt in Bademontur, vor Palmenwedeln und Strand auf seinem Bildschirm eingestellt? Nicht schlecht, und ganz schön selbstbewusst. Leider erschwert es die Konzentration, wenn man über einem Briefing zusammensitzt und versucht, möglichst wenig den Blick auf dieses private Foto zu richten, während Mister oder Misses Ich-Hab-Hier-Nichts-Zu-Verbergen gerade über wichtige Projekte spricht. Eines ist klar: Mit diesem Wallpaper sind Einblicke garantiert, die deine Kollegen sicherlich so schnell nicht mehr aus ihrem Kopf bekommen.

Hups, eigentlich privat – Der Familienfreund

Quelle: mz-web.de

Keine Frage: Wenn Menschen an ihrer Familie hängen und besonders stolz auf ihre Kinder oder Enkelkinder sind, ist das etwas sehr Schönes. Der Familientyp kann diese Gefühle auch auf Arbeit nicht pausieren – er möchte sich erinnern, immer und überall. Besonders gerne kommen diese Emotionen zum Ausdruck, wenn der eigene Vorgesetzte eine Präsentation hält. Die gesamte Abteilung guckt gebannt auf den Bildschirm, der vergrößert via Beamer an die Wand geworfen wird. Und dann passiert es – die PowerPoint bricht ab und das private Hintergrundbild kommt zu Tage: „Hups! Ja, da war mein Sohn ganz stolz bei seiner Einschulung, bevor seine Schwester im Hintergrund ihre volle Windel nach ihm wirft, hahaha!“. Und schwups – bloß schnell wieder zurück zur Präsentation. Einige Kollegen haben vielleicht noch verstohlen mitgelacht, andere sind nun in Gedanken über den Vortragenden verstrickt, über dessen Familiensituation, warum dessen Kinder 80er-Jahre Trainingsklamotten tragen, wie alt die beiden wohl sind, wie alt dann der Vorgesetzte sein müsste usw. In jedem Fall: Ein wirksames Ablenkungsmanöver, das allen kurzzeitig die Konzentration raubt.

Ich habe ein Hobby – du auch?

Quelle: pinterest.de

Es gibt so Menschen, die leben einfach für einen bestimmten Sport oder eine bestimmte Sache – sei es Schokolade oder, sehr nachvollziehbar, Kaffee. Nicht alles muss jedoch gleich die Größe eines Displays einnehmen, es sei denn, man möchte Verbündete finden. Gemeinsamkeiten schweißen zusammen und vielleicht gibt es ja noch jemanden hier, der für sein Leben gerne Motorrad fährt, Katzen über alles liebt, Bungeejumping macht oder Pokémon Go spielt? Wer weiß, die „Ich-habe-ein-Hobby-Strategie“ könnte neue Freunde anlocken, eventuell aber auch abschrecken. Ein Wallpaper, das polarisiert.

Der Musik-Liebhaber

Quelle: wikipedia.org

Auch hier begeben wir uns auf ein Spezialgebiet. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und gerade wenn es um Musik geht, hat jeder seine ganz persönlichen Favoriten. Wenn das eigene Lieblingsalbum nicht gerade die Bravo-Hits 2000 ist, können Albumcover als kleine Gesamtkunstwerke sehr ansehnlich sein und den eigenen Bildschirm um einiges verschönern. Doch auch hier kommt es wie immer auf das konkrete Motiv an: düstere Science-Fiction Wüsten in Nebelschwaden, Splatter-Szenerien oder die schönsten Gelfrisuren, die die 90iger zu bieten hatten? Alles Geschmackssachen, die gerne auch Privatsache bleiben dürfen.

Der Schreibtischtäter: Motivation ist alles

Quelle: sprueche.woxikon.de

Ja, Arbeit kann auch mal nervig sein und manchmal hätte man liebend gerne anderes vor sich liegen als Büromaterialien und eine klapprige Schreibtischlampe. Und von Zeit zu Zeit kann sich auch das Gefühl einstellen, den eigenen Job einfach schon viel zu lang zu machen. Der Schreibtischtäter ist einer dieser Kollegen, der für scheinbar jeden dieser Momente den passenden Spruch parat hat. Er will uns sagen: „I’ve been there before“ oder „Lass den Kopf nicht hängen. Ich weiß, wie es dir geht.“. Wie er das anstellt, all diese locker daherkommenden, aber eigentlich tief in seinem Innersten verwurzelten, Floskeln auswendig zu können, man weiß es nicht. Wahrscheinlich, weil er sie wöchentlich auf seinem Bildschirm aktualisiert. Wenn du also das nächste Mal kurz den Kopf an der Kaffeemaschine hängen lässt und jemand im Vorbeigehen zu dir sagt: „Auch der schlimmste Montag hat nur 24 Stunden! Aber leider 86.4000 Sekunden!“, weißt du, mit wem du es zu tun hast.

Entspannung für die Seele – Der Landschaftsliebhaber

Zum Download: 1freewallpapers.com
Zum Download: wallpaper.wiki
Zum Download: misucell.com

Einige Wallpaper können unsere Einstellung zu den Dingen am Arbeitsplatz tatsächlich positiv beeinflussen. Der Blick in die Ferne, über Seen und knackige Kornfelder hinweg oder in beeindruckende Bergschluchten hinein – alles, was für Entspannung sorgt und die Gedanken auffrischt, lässt den Landschaftsliebhaber zutage treten. Warum auch nicht – eine sicherlich unaufdringliche Methode der Personalisierung des eigenen Büroreichs, gegen die sich wahrscheinlich keiner deiner Kollegen auflehnen wird.

Die Draufsicht – Der Höhenflieger

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein – und aus der Helikopterperspektive fühlt man sich den Dingen gleich viel überlegener. Diese Wallpaper sind für Diejenigen, die die Übersicht behalten möchten. Gerade die Kunstwerke des belgischen Künstlers Antoine Rose, die allesamt aus luftigen Höhen aufgenommen wurden, laden dazu ein, den Blick schweifen zu lassen und sich in Urlaubsmomente hinein zu träumen. Ob Strand, Meer oder Wolkenzüge – der Höhenflieger hebt gerne mal ab, und verleiht seinen Ideen damit Flügel.

Zum Download: antoinerose.com
Zum Download: antoinerose.com

Anders herum geht natürlich auch! Einfach mal zurücklehnen und die Welt entspannt von unten nach oben betrachten. 😉

Zum Download: misucell.com

Verträumte Illustrationen – der Hipster

Zarte Linien und Aquarelltöne, gerne Tiermotive oder grafische Formen: Hier ist der kunstaffine Hipster am Werk. Dank Pinterest und Co. steht ihm ein unerschöpflicher Pool an Zeichnungen zur Verfügung, die dem jeweiligen Motivtrend folgen. Ansehnlich sind sie in jedem Fall und lenken als Hintergrundbilder nicht ab, sondern regen im Idealfall sogar die eigene Kreativität und Inspiration an.

Zum Download: wallpaperswide.com
Zum Download: wallup.net
Zum Download: wallpapercave.com
Zum Download: thefoxisblack.com
Zum Download: thefoxisblack.com

Unser Wallpaper für Ausgefuchste

Kein passendes Wallpaper für dich dabei? Vielleicht gehörst du ja zu den ganz Ausgefuchsten. Für die schlauen Füchse haben wir eine eigene Version kreiert, die euch den Alltag vorm Bildschirm versüßen soll. Zeitlos – und sehr schlau, unser #keeplearning Fuchs-Wallpaper zum Download.

© hallokarriere.com

Dein Fuchs-Wallpaper zum Download:

1920×1200 (für Breitbild)
1600×1200 (4:3)
1920×1080
1920×1440
2560×1440
1440×2560 (fürs Handy)

Bildschirmhintergrundbild ändern – so geht’s:

  1. Lade dir dein Wunsch-Wallpaper herunter und speicher es ab
  2. Rechtsklick auf deinen Desktop/PC-Hintergrund
  3. „Anpassen“ auswählen
  4. „Durchsuchen“ anklicken
  5. Dein Wunsch-Wallpaper auswählen
  6. „Anpassung auswählen“ folgende Änderungen ausprobieren:
    „Zentriert“ oder „Anpassen“
  7. Fertig!

Kleiner Tipp: Das geliebte Bild ist zu klein und sieht auf voller Bildschirmgröße aus wie ein einziger Pixelhaufen? Einfach mal die Hintergrundfarbe des Bildschirms anpassen und das Bild zentrieren. Dann ist das gewünschte Motiv nicht mehr verzerrt und wird eins mit der Bildschirmfläche.

Ach so…der Cat Content darf selbstverständlich nicht fehlen. Hier noch was zum Kuscheln. Miau!

Zum Download: wallpapersafari.com

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