Lust auf mehr? Für wen sich eine Aufstiegsfortbildung lohnt.

Das Gefühl, gerade im Beruf festzustecken und nicht weiterzukommen, kann frustrierend sein. Studien haben ergeben, dass 2018 nur knapp 30 Prozent aller Deutschen Erwerbstätigen mit ihrem aktuellen Job vollkommen zufrieden waren. Das hat verschiedene Gründe: Zum Einen liegen Stresslevel und Anforderungen an die persönliche Leistung in der deutschen Arbeitskultur besonders hoch. Zum Anderen wünschen sich viele Arbeitnehmende einfach mehr: Mehr Gehalt, mehr persönliche Aufstiegsmöglichkeiten, mehr Flexibilität im Arbeitsalltag. Eine Aufstiegsfortbildung mit IHK-Abschluss kann dabei helfen, einige dieser Wünsche zu erfüllen. Was genau dahinter steckt und für wen sich Aufstiegsfortbildungen lohnen, haben wir für dich zusammengefasst.

Aufsteigen mit Aufstiegsfortbildungen (IHK).

Eine Aufstiegsfortbildung ist eine höhere Berufsbildung. Dahinter verbergen sich zahlreiche Qualifizierungen wie Fachwirt oder Betriebswirt, die mit einem Meistertitel oder akademischen Abschlüssen wie Bachelor oder Master zu vergleichen sind. Für diejenigen, die bereits viel Berufspraxis haben, sich nach mehr Verantwortung sehnen, ihre Expertise ausbauen wollen oder ins Management wechseln möchten, bieten Aufstiegsfortbildungen mit IHK-Abschluss ideale Entwicklungsmöglichkeiten.

Große Auswahl bei Aufstiegsfortbildungen.

Die Berufsfelder, für die sich Aufstiegsfortbildungen eignen, sind dabei genauso vielseitig wie ihre Zielgruppe. Sie reichen von Vertrieb, Logistik, IT bis hin zu Marketing und Medien, Personal, Gesundheit und Finanzen. Eine Aufstiegsfortbildung bedeutet aber nicht, komplett umsatteln zu müssen. Ganz im Gegenteil: Durch eine zusätzliche Qualifikation mit IHK-Zertifikat kannst du dein eigenes Spezialgebiet ausbauen. Eine Perspektive, die vor allem bei Bilanzbuchhalter/-innen und Personalfachkräften beliebt ist. Denn Karriere bedeutet schließlich für jeden Menschen etwas Anderes. Aufstiegsfortbildungen bieten genau für diese unterschiedlichen Bedürfnisse viel Spielraum.

Gute Gründe aus Erfahrung – Das sagen Absolventen.

Eine Aufstiegsfortbildung lohnt sich. Das zeigen die Ergebnisse einer IHK-Umfrage: 74 Prozent der befragten Absolventen stiegen nach Abschluss der Aufstiegsfortbildung auf oder übernahmen mehr Verantwortung. Für 69 Prozent der Absolvierenden gab es mehr Gehalt. Übergreifend nahmen 62 Prozent der Befragten eine positive Veränderung ihrer Karriere wahr.

Vorteile einer Aufstiegsfortbildung.

Bereits auf den ersten Blick zeigt sich, dass eine Aufstiegsfortbildung dir viele Vorteile bringt: Du kannst sie entweder berufsbegleitend oder in Vollzeit absolvieren. Das praktische und zeitgemäße Format des Online-Lernens gibt dir bei der persönlichen Zeiteinteilung mehr Flexibilität und räumliche Unabhängigkeit. Falls du schon immer ein Studium absolvieren wolltest oder es abbrechen und nicht fortsetzen konntest, kann eine Aufstiegsfortbildung dein Sprungbrett zum Studentenstatus sein. Zudem lässt sich mit einer Aufstiegsfortbildung ein zweites berufliches Standbein aufbauen. Durch deine eigene Berufserfahrung und die höhere Qualifizierung dank IHK-Prüfung kennst du beide Seiten sehr gut – die der Führungskraft und die der/des Mitarbeiter/-in. Eine Vermittlungsposition, mit der du im Berufsalltag vielen Herausforderungen besser gewappnet bist. Zwei weitere Vorteile einer Aufstiegsfortbildung schlagen sich zum Einen auf deinem Konto und zum Anderen in deinen individuellen Entwicklungsmöglichkeiten nieder. Deshalb gilt: wenn du langfristig mit mehr Gehalt rechnen und beruflich mehr Verantwortung übernehmen möchtest, solltest du eine Aufstiegsfortbildung unbedingt in Betracht ziehen.

Persönliche und formale Voraussetzungen.

Natürlich steckt hinter einer Aufstiegsfortbildung vor allem eines: viel Eigenmotivation. Gerade berufsbegleitend wird sie dir einiges an Durchhaltevermögen, Disziplin und Zeitmanagement abfordern. Allerdings sind das Rahmenbedingungen, an denen du wächst und dir dir dein Arbeitgeber als Stärke auslegen wird. Neben diesen persönlichen Voraussetzungen solltest du entweder praktische Berufserfahrung oder eine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen. Wichtiger Hinweis: Wenn du zwar keine Ausbildung abgeschlossen, dafür aber mehrjährige Berufserfahrung hast, kann das bereits ausreichen, um später zur Prüfung bei der IHK zugelassen zu werden.

Den Aufstieg finanzieren lassen!

Es gibt gute Neuigkeiten: Aufstiegsfortbildungen sind förderbar! Dafür wurden viele verschiedene Programme geschaffen: Das Aufstiegs-BAföG unterstützt durch eine Finanzierungshilfe des Bundes und der Länder – diese Finanzierung kommt vor allem für Berufstätige in Frage. Arbeitssuchende können einen Bildungsgutschein bei der regionalen Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter beantragen (wie genau das funktioniert, steht hier). Der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr (BFD) verhilft ehemaligen Soldatinnen und Soldaten beim Einstieg ins Berufsleben nach dem absolvierten Dienst. Auch die Deutsche Rentenversicherung bietet Hilfe in Form einer Förderung für eine nachhaltige Teilhabe am Arbeitsleben an. Die Bildungsprämie wird von der Bundesregierung vergeben, die sich bei erfolgreicher Förderung bis zur Hälfte der entstehenden Kosten Ihrer Aufstiegsfortbildung beteiligt, maximal werden 500 Euro vergeben. Das Weiterbildungsstipendium der Stiftung Begabtenförderung für berufliche Bildung (SBB) unterstützt vor allem junge Menschen nach ihrer Ausbildung, um einen schnellen und reibungslosen Berufseinstieg zu ermöglichen. Außerdem lässt sich über die zahlreichen Projekte der Förderung der Bundesländer eine Aufstiegsfortbildung ebenfalls finanzieren. Am besten, du lässt dich einmal in Ruhe beraten, zum Beispiel bei WBS AKADEMIE, einem privaten Bildungsunternehmen, das auch Aufstiegsfortbildungen anbietet.

Gut investierte Zeit.

Gut Ding will Weile haben. Ein bisschen Geduld musst du schon mitbringen, denn eine Aufstiegsfortbildung lässt sich nicht einfach nebenher absolvieren. Dafür zahlt sie sich aber umso mehr aus. Wenn du deine Aufstiegsfortbildung berufsbegleitend machen möchtest, solltest du je nach Themengebiet ein bis drei Jahre einplanen. Dank des Online-Formats vieler Aufstiegsfortbildungen sind die berufsbegleitenden Kurse besonders teilnehmerorientiert strukturiert. Die Kurszeiten sind häufig abends und liegen so, dass sie sich gut mit dem Berufs- und Privatleben ergänzen. Wenn du erwägst, deine Aufstiegsfortbildung in Vollzeit zu absolvieren, kannst du natürlich viel Zeit sparen. Hier reichen meist schon ein paar Monate aus.

Neue Perspektiven dank Aufstiegsfortbildung.

Bessere deinen persönlichen Glücks-Score auf und lenke deine Karriere selbst in die richtigen Bahnen. Eine Aufstiegsfortbildung erweitert deinen beruflichen Handlungspielraum, entweder ganz konkret, wenn du eine höhere Stelle anstrebst oder wenn du dich auf ein Fachgebiet spezialisieren möchtest. Dies bestätigen auch ehemalige Absolventen:

Moment, wie war das nochmal? Alle wichtigen Informationen zu den Vorteilen und Konditionen von Aufstiegsfortbildungen (IHK) veranschaulicht unsere Infografik hier im Überblick:

Tipp: Warum sich eine Aufstiegsfortbildung bzw. Höhere Berufsbildung mit IHK-Abschluss lohnt, siehst du im Video des DIHK.

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