Import- und Exportaufträge bearbeiten, Waren von A nach B versenden, Touren planen, Berechnungen anstellen: Diese Prozesse bestimmen den Arbeitsalltag von Kaufleuten im Bereich Logistik und Spedition. Kennt man sich darin nicht gut aus, kann schnell mal etwas schiefgehen – mit weitreichenden Konsequenzen für Kunden, Lieferanten und Firmen.

Wie schön wäre es, wenn man Geschäftsprozesse erst einmal in einem Übungsunternehmen proben könnte, bevor man bereit ist für den Einsatz in der „freien Wildbahn“! Die virtuelle Übungsfirma des Bildungsanbieters WBS AKADEMIE macht dies möglich. Die Besonderheit: Die Übungsfirma funktioniert wie ein reales Unternehmen, ist aber komplett virtuell aufgebaut. Schauplatz des Geschehens ist das virtuelle Lernformat WBS LearnSpace 3D®.

Übung macht den Meister – auch in der Logistikbranche.

Mit der WBS Übungsfirma 3D können Arbeitgeber ihre Azubis und Quereinsteiger/-innen im Bereich Spedition und Logistikdienstleistungen ideal auf den Berufsalltag vorbereiten. Sämtliche Prozesse entsprechen dabei zwar dem realen Arbeitsalltag, Güter und Geld existieren jedoch rein virtuell. Zudem eignen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der virtuellen Übungsfirma digitales Know-how an. Eine wichtige Voraussetzung, denn die Digitalisierung nimmt auch Einfluss auf die Logistikbranche.

Wir haben mit Frank Grüneberg, Geschäftsführer des Senftenberger Unternehmens „MF Transport“ und seiner Mitarbeiterin Madeleine Laube, gesprochen. Die beiden berichten von ihren Erfahrungen mit der WBS Übungsfirma 3D.

Madeleine Laube und ihr Chef Frank Grünberg sind rundum zufrieden mit ihren Erfahrungen in der virtuellen Übungsfirma der WBS AKADEMIE.
„Ich bin sehr wissbegierig!“, sagt Madeleine Laube. Ihr Chef Frank Grüneberg ermöglichte seiner Mitarbeiterin eine berufsbegleitende Weiterbildung, um sie fit für das Tagesgeschäft zu machen.

Lieber Frank, deine Mitarbeiterin Madeleine Laube hat eine berufsbegleitende Weiterbildung in einer virtuellen Übungsfirma bei WBS AKADEMIE gemacht. Weshalb fiel deine Wahl auf diesen Bildungsanbieter?

Frank Grüneberg: Die WBS AKADEMIE kannte ich schon vorher – nicht zuletzt, da sie in Senftenberg im selben Gebäude angesiedelt ist, in dem auch wir unsere Büros haben. Da wir also buchstäblich Nachbarn sind, ging ich einfach auf kurzem Wege ein Stockwerk nach oben und habe dort nachgefragt, ob man mir etwas Passendes anbieten könnte. Und so war es dann ja auch.

Nach was für einer Schulung für deine Mitarbeiterin hast du eigentlich genau gesucht?

Frank Grüneberg: Frau Laube war gewissermaßen „artfremd“, denn sie kommt ursprünglich gar nicht aus der Logistikbranche. In erster Linie habe ich also nach einer Weiterbildung gesucht, die sie einerseits im Tagesgeschäft schneller und besser voranbringt. Mir war aber auch wichtig, dass sie zunächst einmal ein Grundverständnis darüber erhält, was es in dem Bereich alles zu beachten gilt.

Die Übungsfirma 3D mit dem Schwerpunkt Spedition und Logistik war dann wirklich genau das Richtige. Zusätzlich konnten wir sogar noch einige Inhalte aus dem Modul Luftfracht dazu buchen. Eine Dienstleistung, die wir unseren Kunden künftig ebenfalls anbieten wollen. Und Frau Laube ist schon jetzt fit in dem Bereich!

Madeleine, jetzt möchten wir natürlich auch gerne von dir erfahren, wie du deine Weiterbildung erlebt hast. Wie war das für dich?

Madeleine Laube: Ich habe mich über diese Möglichkeit gefreut und direkt zugestimmt. Ich bin selbst sehr wissbegierig – das haben sicherlich auch die Trainerinnen und Trainer bemerkt. Denn „klugscheißen“ kann ich wirklich ganz gut (lacht). Und mir hat es gefallen, Lernen einmal ganz anders zu erleben.

„Anders lernen“ ist ein gutes Stichwort! Was hast du gedacht, als du erfuhrst, dass deine Weiterbildung nicht in Präsenz, sondern online im virtuellen WBS LearnSpace® 3D stattfindet?

Madeleine Laube: Als ich das erste Mal mit meinem Avatar vor dem virtuellen Gebäude stand, war ich echt überrascht. Ich finde, man kann es gut mit dem Computerspiel „Die Sims“ vergleichen. Man läuft durch die Gegend wie im echten Leben, setzt sich hin, hört zu und lernt. Man braucht da wirklich keine Berührungsängste zu haben. Ich fand es einfach cool.

Wie interaktiv war das Online-Lernen für dich – auch verglichen mit einer klassischen Präsenzveranstaltung?

Madeleine Laube: Sagen wir mal so: Es war auf jeden Fall besser für den Trainer. Dem wäre ich nämlich gerne so manches Mal an den Kragen gegangen, wenn es um Themen wie Dreisatz oder Ähnliches ging… (lacht). Aber Scherz beiseite! Ich und die anderen Teilnehmenden und die Trainer hatten immer viel Spaß. Im Luftfrachtmodul war ich ja sogar allein und hatte die Trainerinnen und Trainer ganz für mich. Das hieß natürlich auch: Für alle Fragen und die Ergebnisse der Übungsfirmenaufgaben war allein ich zuständig. Anspruchsvoll, aber gut!

Erst ungewohnt, dann selbstverständlich: Madeleine Laube sitzt am PC du steuert ihren Avatar durch die virtuellen Räumlichkeiten des WBS LearnSpace 3D®.
„Fast wie bei den Sims!“ An das Online-Lernen in der Übungsfirma 3D hatte sich Madeleine Laube schnell gewöhnt. Sicher steuerte sie ihren Avatar durch das virtuelle Büro.

Und wie war es, mit dem Headset auf den Ohren, nur virtuell mit den Trainern verbunden zu sein? Gab es da Herausforderungen?

Madeleine Laube: Also, ich muss sagen, dass mir am Anfang nach den acht Stunden tatsächlich die Ohren weh taten. Ich war dann froh, wenn ich die Kopfhörer endlich absetzen konnte. Aber das ist eine Gewohnheitssache. Spätestens nach dem zweiten oder dritten Tag ging es dann sehr einfach. Und die Kopfhörer habe ich fast vergessen.

Gab es denn auch Momente, in denen du keine Lust mehr hattest?

Madeleine Laube: Nein. Ganz einfach deshalb, weil es abwechslungsreich war und die Trainer immer gut auf meine Fragen eingegangen sind. Aber natürlich ist das manchmal echt anstrengend, da man eben auch gefordert wird. Also, Dreisatz kann ich jetzt jedenfalls (lacht).

Das hört sich nach einem Erfolg auf ganzer Linie für dich als Teilnehmerin an. Frank, wurden denn deine Erwartungen ebenfalls erfüllt?

Frank Grüneberg: Es hat sich alles verbessert. Wenn Frau Laube jetzt mit den Fahrern spricht, versteht sie auch, was die von ihr wollen – was ja bezüglich der Kommunikation im Speditionsumfeld nicht immer ganz einfach ist. Letztlich war ja das Ziel, dass sie die Kenntnisse und Fähigkeiten erlangt, die sie im Tagesgeschäft benötigt. Denn im schnelllebigen Speditionsgeschäft ist es zeitlich eben nicht immer möglich, bestimmte Dinge genauer zu erklären. Wenn ich jetzt mit Frau Laube spreche, weiß sie fachlich Bescheid, was ich von ihr möchte und kann es entsprechend umsetzen.

Madeleine, wie siehst du das?

Madeleine Laube: Dem habe ich nichts hinzuzufügen, das passt alles!

Was hat dir während deiner Schulung in der WBS Übungsfirma 3D eigentlich am besten gefallen?

Madeleine Laube: Die Dozenten sind einfach locker und man merkt, dass sie aus der Praxis kommen und dementsprechend Kompetenzen für die Praxis vermitteln. Dadurch haben sich mir die Inhalte ziemlich einfach und schnell eingeprägt. Insbesondere durch die zahlreichen Aufgaben aus der Übungsfirma war der Unterricht wesentlich realitätsnaher. Es war eben kein klassischer Theorieunterricht, sondern viel mehr Praxis. Das hilft mir jetzt im Tagesgeschäft und das fand ich sehr gut.

Frank, du musstest während Madeleines Weiterbildung ja einige Tage auf ihre Arbeitskraft verzichten. Hat sich das gelohnt?

Frank Grüneberg: Wenn ich das Ergebnis nach der Schulung betrachte, dann war es das auf jeden Fall wert. Mitzubekommen, wie schnell meine Mitarbeiterin dort lernt, hat mich echt begeistert! Verglichen mit Frau Laubes Wissenstand vor der Weiterbildung, besteht dazu jetzt ein himmelweiter Unterschied. Sie ist nach der Weiterbildung sogar in der Lage, in bestimmten Situationen eigenständig Entscheidungen zu fällen. Gerade das ist für mich als Chef ein überaus großer Vorteil im Tagesgeschäft und macht mich stolz!

Madeleine Laube ist stolz auf die beruflichen Erfolge, die sie seit ihrer Weiterbildung in der virtuellen Übungsfirma erzielt hat.
Für Madeleine Laube war ihre Weiterbildung in der virtuellen Übungsfirma ein voller Erfolg. Das neue Fachwissen kann sie direkt in ihrem Berufsalltag anwenden. Und auch ihr Chef ist begeistert.

Madeleine, wie lautet dein Rat an alle, die unentschlossen sind, ob die virtuelle Übungsfirma das richtige Format für sie ist?

Madeleine Laube: Man sollte keine Angst davor haben, etwas Neues auszuprobieren. Um die Digitalisierung kommt man nicht mehr herum und eine neue Technik kann schnell und einfach erlernt werden. Inhaltlich kann man sich auf Trainerinnen und Trainer freuen, die auf die Teilnehmenden eingehen und Fragen so beantworten, dass man es auch versteht – also ohne Fachchinesisch. Ich kann jedem raten, nicht lange zu zögern, sondern diese zielführende Möglichkeit einfach nutzen! Für den nächsten Kurs bin ich übrigens auch schon angemeldet: ich mache den Abendkurs „Vorbereitung auf die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO”. Wieder von zu Hause aus und wieder im WBS LearnSpace® 3D. Ich freue mich schon drauf!

Vielen Dank für das Gespräch! Wir wünschen euch beiden für die berufliche und private Zukunft alles Gute!

Das Titelbild ist von Sikai Gu/Unsplash

Ein Kommentar

  1. Bildungsfreund

    Sehr schöner Beitrag und ein gutes Prinzip. Für mich wäre das zwar von der Branche eher nichts, weil ich mich eher bei der Finanzausbildung sehe, aber sowas finde ich cool, da ich mir auch vorstellen kann, dass im Bereich Logistik vieles gekonnt werden muss, damit auch Sicherheit gewährleistet werden kann. Von daher weiter so!

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