Unschlagbare Argumente

SAP entwickelt sich immer mehr zur Formel einer erfolgreichen Berufskarriere. Doch wie begehrt sind SAP-Kenntnisse, wo besteht die größte Nachfrage nach ihnen und wie hoch zahlt sich eine Qualifizerung in diesem Bereich aus?  Die Fakten auf einen Blick sind vielversprechend: Die Anzahl der Stellenausschreibungen mit SAP-Anforderungen steigt konstant und die Berufsfelder erweitern sich. Zudem rückt ein höheres Einkommen in greifbare Nähe.

 

Schritt 1: Die richtige Wahl treffen

Dieses ansteigende Interesse an SAP-Kenntnissen bestätigt auch der aktuelle WBS JobReport zu SAP: Über 15.500 neue Stellen mit SAP-Profil sind deutschlandweit im Vergleich 2015 zu 2016 hinzugekommen. Wer sich für eine SAP-Qualifizierung interessiert, sollte sich zuerst folgende Frage beantworten: Stehen Anwender- oder Beraterkenntnisse im persönlichen Fokus? Für SAP- Anwender liegt der Schwerpunkt im sicheren Umgang mit der SAP-Software. Besteht das eigene Interesse eher in der genauen Anpassung der Software auf das jeweilige Unternehmen hin, ist die Laufbahn als SAP-Berater die Richtige. Zudem werden SAP-Berater dazu benötigt, um andere Mitarbeiter im Umgang mit der Software zu schulen.

Die Infografik zeigt eine Deutschlandkarte mit den Stellenausschreibungen für SAP-Anwender im Jahr 2016.

Schritt 2: Wo werde ich gesucht?

Ein vergleichender Blick auf die Karten zeigt: Die Nachfrage nach SAP- Anwendern und –Beratern variiert nicht nur von Bundesland zu Bundesland. Die Summe an Stellenausschreibungen insgesamt unterscheidet sich ebenfalls. Was jedoch die regionale Verteilung der Stellen angeht, sind drei Länder besonders hervorzuheben: Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. Hier werden für SAP-Anwender und-Berater 2016 die meisten Stellen ausgeschrieben. Auch für Berlin fallen die Zahlen im Vergleich sehr positiv aus.

Die Infografik zeigt eine Deutschlandkarte mit Stellenausschreibungen für SAP-Berater für das Jahr 2016.

Schritt 3: Welche Branche ist besonders attraktiv für mich?

Die Infografik zeigt das Verhältnis von Qualifizierungen in bestimmten Branchen und deren Stellenangebot für SAP-Anwender.
*Anzahl der Stellen für SAP-Anwender für 2016

SAP-Anwender

Aktuell liegt das größte Nachfrageplus für SAP-Anwender in der Materialwirtschaft und im Finanz-und Rechnungswesen. Einen vielversprechender Jobpool stellt außerdem der Bereich Kostenrechnung/ Controlling dar.

 

Die Infografik zeigt das Verhältnis von Qualifizierungen in bestimmten Branchen und deren Stellenangebot für SAP-Berater.
*Anzahl der Stellen für SAP-Berater für 2016

SAP-Berater

Für SAP-Berater liegt eine Qualifizierung in der Programmiersprache ABAP ganz vorne. Zudem bietet wie auch bei den SAP-Anwendern die Materialwirtschaft hervorragende Jobperspektiven, dicht gefolgt von Vertrieb und Business Warehouse.

Schritt 4: Das Beste zum Schluss

Die größere Nachfrage nach SAP-Anwendern ergibt sich zum einen aus dem höherem Einstiegsgehalt von SAP-Beratern. Zum anderen wird die Software immer mehr in unternehmensinterne Prozesse eingebunden. Dadurch benötigen Firmen verstärkt qualifiziertes Personal, dass mit den Funktionen von SAP umzugehen weiß. Als SAP-Berater kann bereits mit einem durchschnittlichen Bruttojahreseinkommen von rund 51.000 Euro eingestiegen werden. Bei SAP-Anwendern entscheidet mehr die jeweilige Branche über das Einkommen. Hier sticht vor allem das Qualitätsmanagement mit einem jährlichen Einstiegseinkommen von rund 40.000 Euro hervor. Aber auch Bereiche wie Controller und Personalreferent sind äußerst lukrativ.

Die Infografik zeigt das Bruttojahreseinkommen für SAP-Anwender und -Berater.

 

Sie haben alle vier Schritte durchlaufen und wissen nun, wo Sie hinmöchten? Dann fehlt nur noch das passende Format, um ihre SAP-Karriere auf den Weg zu bringen. Hier finden sie Weiterbildungen zur SAP-Software oder berufsbegleitende SAP-Seminarprogramme.

Hier finden Sie die Infografik zu SAP nochmal auf einen Blick.

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