Erst Studium, dann Job, dann vielleicht noch eine Weiterbildung – oder umgekehrt. Was wäre, wenn alles auf einmal möglich wäre? Karriere zu machen, kostet vor allem eines: Zeit. Die perfekte Lösung: ein Hochschul-Zertifikatskurs. Mit einem Hochschul-Zertifikatskurs bildest du dich auf akademischen Niveau weiter. Du kannst dich thematisch spezialisieren, dir fachliches Know-how zulegen oder Credits für dein zukünftiges Studium sammeln – und das berufsbegleitend oder gefördert durch einen Bildungsgutschein. Wir haben für dich alle Infos zu den Hochschul-Zertifikaten zusammengetragen und mit einem Experten gesprochen.

Qualifizieren auf Hochschulniveau: Für Arbeitnehmer, Arbeitsuchende und Studenten.

Akademische Lebenswege sind nicht immer gradlinig – vielleicht hat man einige Wartesemester zu absolvieren, das Jobangebot klang damals verlockender als ein Bachelor-Abschluss oder man möchte noch nach dem Studienabschluss Wissenslücken füllen. In jedem Fall kann es sinnvoll sein, sich nebenberuflich Wissen auf akademischem Niveau anzueignen, zum Beispiel mit einem Hochschul-Zertifikatskurs. Die Kurse sind vielfältig, meist behandeln sie Themen zu BWL oder Management. „Mit den Zertifikatskursen können Arbeitnehmer gezielt ihre Qualifikationen erweitern und ihre Karrierechancen auf dem Arbeitsmarkt deutlich verbessern. Denn die akkreditierten und internationalen Abschlüsse werden von vielen Arbeitgebern geschätzt“, erklärt Heiko Miedlich, Bildungsexperte und Leiter der Projektentwicklung des privaten Bildungsanbieters WBS TRAINING.

Wie läuft ein Hochschul-Zertifikatskurs ab?

älterer Mann steht vor einer Pflanze
Heiko Miedlich, Bildungsexperte der WBS

Prinzipiell wird in Vollzeitkurse und in berufsbegleitende Angebote unterschieden. Die berufsbegleitenden Kurse beginnen mit einer selbstgesteuerten Lernphase, in der die Teilnehmer bequem von zu Hause arbeiten und sich ihre Lernzeiten frei einteilen. In der anschließenden Online-Präsenzphase nehmen sie über Laptop oder PC an den Kursen teil und können sich mit ihren Trainern und anderen Kursteilnehmern austauschen. In der Vollzeitvariante kann ein Bildungsgutschein der Bundesagentur für Arbeit oder anderer Institutionen verwendet werden. Ein Modulabschluss inklusiver aller Lernphasen dauert dann vier Wochen.

Die Kombination aus zwei Hochschul-Zertifikatskursen bildet einen Programmabschluss, der mit einer weiteren Prüfung abgelegt wird. Heiko Miedlich zeigt die Vorteile auf: „Ein BWL-Grundkurs wird häufig mit einem Kurs im Bereich Qualitäts- oder Projektmanagement kombiniert, damit sind die Absolventen später gut aufgestellt. Denn viele Unternehmen setzen inzwischen Qualifikationen jenseits der betriebswirtschaftlichen Grundkenntnisse voraus.“

Jeder Hochschul-Zertifikatskurs wird mit einem Siegel von FIBAA abgeschlossen, einer europäischen, international ausgerichteten Akkreditierungsagentur für akademischen Qualitätsnachweis. Das Hochschul-Zertifikat mit Level 6 (Bachelor) oder Level 7 (Master) ist daher durch den deutschen Akkreditierungsrat anerkannt und stellt den höchsten akademischen Nachweis durch eine Weiterbildung dar, der in Deutschland und Europa möglich ist. Dieser hat einen höheren Stellenwert als Zertifizierungen herkömmlicher Bildungsträger. Allerdings: Ein Programmabschluss ist kein Studienabschluss, sondern stellt ein Teilstudium dar.

Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch akademische Weiterbildung

Die Hochschul-Zertifikatskurse lohnen sich besonders für diejenigen, die in Job- und Karrierefragen auffallen oder in internationalen Gewässern fischen wollen, denn der Nachweis auf Hochschulniveau mit dem FIBAA-Siegel ist an nationalen und internationalen Standards gemessen. Das Siegel sticht in einer komplexen Bildungslandschaft besonders hervor: „Es gibt einen großen Markt an privaten Bildungsträgern, jedoch sind die unterschiedlichen Zertifizierungen in dieser Bildungspluralität nicht vergleichbar. Durch das FIBAA-Siegel wird die Qualität einer Weiterbildung auf einem akademischen Niveau vergleichbar gemacht“, so Miedlich.

Gut fürs Studienpunktekonto: Credit Points mit Weiterbildungen sammeln

Studienanfänger können bis zu 50 Prozent ihres Studiums schon vorab anrechnen lassen, falls beispielsweise aus persönlichen oder finanziellen Gründen das Studium aufgeschoben werden muss. So sparst du langfristig nicht nur Geld, wenn bereits Credit Points gesammelt wurden, auch die Studienzeit wird verkürzt. Die gesammelten Credits werden an Universitäten und Hochschulen des Netzwerkes vom Institut für berufliche Hochschulbildung (IBH) anerkannt. Bildung in Deutschland ist regional strukturiert, daher liegt die Anerkennung außerhalb der IBH-Kooperation im Ermessen der jeweiligen Hochschule. Die Hochschul-Zertifikatskurse dienen nicht nur als Vorbereitung für ein Studium, sondern auch als Erweiterung zu einem bestehenden Abschluss. Im BWL-Studium fehlte das Thema Projektmanagement völlig? Mit einem Hochschul-Zertifikatskurs holst du das fehlende Wissen nach oder du orientierst dich in eine andere Richtung.

Online weiterbilden. Jetzt Geld und Zeit sparen

Der Kurs wird für Berufstätige in Teilzeit abgehalten. Allerdings ist er auch eine Option für Quereinsteiger und Arbeitssuchende, die ihn in Vollzeit und finanziert über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit absolvieren können. Heiko Miedlich rät, bei der Wahl des Bildungsanbieters auf die jeweilige Lernform zu achten: „Bei der WBS finden alle Hochschul-Zertifikatskurse online statt. Die Teilnehmer loggen sich zu den Unterrichtszeiten in die Seminare ein und tauschen sich bequem über Headset und Bildschirm mit Trainer und Gruppe aus. Dadurch bleiben sie unabhängig und flexibel, um Beruf und Weiterbildung im Alltag zu vereinen.“

Unser Tipp: Diesen Monat gibt es 15% Rabatt auf alle Aufstiegsfortbildungen bei WBS AKADEMIE. Nicht verpassen!

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