Bewegen, Pause machen und durchatmen – Übungen fürs Büro.

Kaum Bewegung, starrer Blick auf den Bildschirm, wenig Zeit für Mittagspausen: Willkommen im Büro-Alltag! Bildschirmflächen erleuchten unsere müden Gesichter, während wir E-Mails beantworten oder Präsentationen vorbereiten. Die Folgen sind häufig einseitige Belastungen, überanstrengte Augen, eine falsche Körperhaltung und Verspannungen. Ein Büroangestellter verbringt im Durchschnitt 60.000 Stunden seines Lebens sitzend. Aber: Das ist kein Grund, den Kopf hängen zulassen. Schon kleine Rituale und Übungen helfen dabei, deinen Arbeitstag gesünder und entspannter zu gestalten.

Frau mit schwarzen Top steht vor einem Strand in Yoga-Haltung
Lockerungsübung für das Büro

Strecken und recken. Jede Bewegung zählt.

Bewegung ist für den Körper wie eine Droge – bewegen wir uns zu wenig, treten schnell Kopfschmerzen, schlappe Muskeln oder Bluthochdruck auf. Andersrum sorgt ausreichend Bewegung für einen regelrechten Glücksrausch: Wir sind energiegeladener, konzentrierter und zufriedener.

Unser Tipp: Schaffe dir Laufwege.

Nimm die Treppen statt den Fahrstuhl, mache einen kurzen Spaziergang in der Mittagspause, halte Telefonate und Meetings im Stehen ab oder stell einfach den Mülleimer an das andere Ende des Raumes. Hauptsache, du bewegst dich.

 

 

Locker und leicht. Entspanne dich bewusst.

Wer viel am Schreibtisch sitzt, belastet vor allem den oberen Rücken und die Nackenmuskulatur einseitig. Auch die Augen werden durch die Arbeit am Bildschirm schnell müde. Lege mehrmals täglich kurze Pausen ein: Vom Schreibtisch aufstehen, das Büro lüften und Entspannungsübungen machen – das bringt das Gehirn wieder auf Hochtouren.

Unser Tipp: Gegen Verspannungen helfen kleine Lockerungsübungen.

Augen
Die perfekte Büro-Übung, um kurz inne zu halten: Reibe deine Handflächen aneinander, schließe die Augen. Bedecke jetzt die Augenlider mit den Händen, ohne die Augen zu berühren oder zu drücken. Dabei hilft eine ruhige, tiefe Atmung. Die Dunkelheit, die du mit deinen Handflächen schaffst, gibt den Augen Entspannung und neue Kraft. Mach das ein paarmal.

Schultern
Ziehe deine Schultern zu den Ohren und halte die Position kurz. Dann die Schultern locker fallen lassen. Die Übung mehrmals wiederholen. Stell dich hin und recke dich in die Höhe – bis auf die Zehenspitzen. Wenn du dabei gähnen musst, umso besser!

Nacken
Dehne deine Nackenmuskulatur: Stell dich aufrecht hin. Neige deinen Kopf zur rechten Schulter und strecke den linken Arm mit angewinkelter Hand nach unten. Du spürst ein leichtes Ziehen im Unterarm und im Nacken. Wiederhole die Übung für die andere Seite.

Entspannung für die Augen

Pausetaste drücken! Gönne dir eine Auszeit.

Zuallererst: Pause machen ist wichtig. Warum? Damit du auch an stressigen Tagen zwischendurch abschaltest. Das Gehirn braucht Zeit, um sich zu regenerieren.

Unser Tipp: Verlasse das Büro und vor allem deinen Schreibtisch.

Gehe z. B. spazieren, mit deinen Kollegen essen, lege einen Powernap ein oder erledige deine Einkäufe. Wichtig ist, dass du deine Pause zelebrierst und dich nicht mit der Arbeit beschäftigst.

Frau sitzt in Liegestühl und legt die Füße hoch.
Einfach mal die Seele baumeln lassen.

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