Eignen Sie sich als Führungskraft?

Ein Chef sollte seine Mitarbeiter motivieren und sie befähigen, sich entsprechend ihrer Kompetenzen weiterzuentwickeln. Dazu gehört auch, unangenehme Entscheidungen zu treffen, mit denen er sich nicht unbedingt beliebt macht. Wichtig für erfolgreiches Führungsmanagement sind nicht nur Souveränität und Selbstbewusstsein, sondern auch Kompetenzen wie emotionale Intelligenz oder Kritik- und Konfliktfähigkeit.

Eine Studie von Statista zu Forderungen im Führungsstil gibt an, dass sich 72 Prozent der Befragten eine Führungskraft wünschen, die „mich entsprechend meiner Stärken fördert und mir hilft, mich fachlich weiterzuentwickeln.“ Insbesondere bei der neuen Generation der Arbeitnehmer gilt ein autoritärer Führungsstil als veraltet.

In den jungen Unternehmen dieser Zeit entwickelt sich das Konzept eines demokratischen Chefs, der die Grundlage für mehr Selbstständigkeit bei den Mitarbeitern schafft. Flache Hierarchien und neue Arbeitsmodelle wie agiles Arbeiten sind gefragt. Letztendlich entscheidet die individuelle Persönlichkeit über die Art des Führungsstils. Sind Sie die geborene Führungspersönlichkeit oder geben Sie Verantwortung lieber ab?

Machen Sie jetzt den Test!

So geht’s: Notieren Sie sich nach jeder Frage die Punkte Ihrer jeweiligen Antwort. Für das Ergebnis zählen Sie die Punkte am Ende einfach zusammen.

Wie sieht Ihr Zuhause in 10 Jahren aus?

  1. Ein kleines Haus am See (0 Punkte)
  2. Ein restauriertes Luxus-Loft (1 Punkt)
  3. Eine Villa in der besten Gegend der Stadt (2 Punkte)

Was ist Ihr Lieblingsfilm?

  1. Trainspotting (0 Punkte)
  2. Bridget Jones’s Baby (1 Punkt)
  3. The Wolf of Wall Street (2 Punkte)

Was halten Sie von Social Media?

  1. Kein Hashtag ist mir fremd. (1 Punkt)
  2. Muss ich wirklich wissen, wie Snapchat funktioniert? (0 Punkte)
  3. Darin liegt unsere Zukunft. (2 Punkte)

Sie stehen vor dem Supermarktregal. Wie entscheiden Sie, was in den Einkaufswagen kommt?

  1. Ich habe natürlich eine Liste – strategisch sortiert nach der Lage der jeweiligen Regale. (0 Punkte)
  2. Ich entscheide im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Bauch heraus. (2 Punkte)
  3. Ich frage erstmal in der WhatsApp-Gruppe meines Vertrauens nach, was dort heute Abend auf den Tisch kommt. (1 Punkt)

Der Familienurlaub steht an. Wohin soll die Reise gehen?

  1. Ich will unbedingt nach Schweden. Keine Widerrede. (2 Punkte)
  2. Zunächst werden alle Reiseziele gesammelt, Pro und Kontras aufgelistet und schließlich abgestimmt. (1 Punkt)
  3. Egal, hauptsache Sonne. (0 Punkte)

Dieses Jahr schwingen Sie den Kochlöffel und kümmern sich um das Weihnachtsessen. Allerdings: Die Bratensoße will nicht andicken, das Gemüse ist verkocht und der Braten ist auch viel zu klein geraten. Was tun Sie?

  1. Keine Panik! Für den Fall der Fälle habe ich längst die Pizza-Notfallnummer notiert. (2 Punkte)
  2. Ich bitte um Hilfe. Damit daraus jetzt noch was wird, müssen alle ran. (1 Punkt)
  3. Hektisch improvisiere ich aus den verkochten Resten einen Gemüseauflauf – ob das wohl gut geht? (0 Punkte)

Als Sie sich auf dem Liegestuhl in Ihrem Sommerhaus auf den Balearen bequem gemacht haben, erscheint die Notfallnummer des Büros auf Ihrem Handy.

  1. Im Urlaub ist generelles Handy- und Laptop-Verbot. (0 Punkte)
  2. Nur kurz rangehen. Selbstverständlich habe ich jederzeit ein offenes Ohr und gebe konkreten Anweisungen. (1 Punkt)
  3. Natürlich gehe ich ans Handy und mit der anderen Hand habe ich meinen Laptop bereits griffbereit. (2 Punkte)

In einer hektischen Situation fällt ein Glas Wasser auf wichtige Vertragsunterlagen, die nun nicht mehr brauchbar sind. Wie reagieren Sie?

  1. Wer hat denn das verdammte Wasserglas da hingestellt?! (2 Punkte)
  2. Ich schreibe eine kleinlaute Entschuldigungsmail an alle Beteiligten. (0 Punkte)
  3. Das wird schnell auf der Heizung getrocknet und fällt bestimmt niemandem auf… (1 Punkt)

Sie müssen eine wichtige Präsentation vor sehr vielen Menschen halten. Wie geht es Ihnen dabei?

  1. Gute Struktur ist die halbe Miete. Ich bin bestens vorbereitet und das weiß ich auch. (2 Punkte)
  2. Vor lauter Nervosität habe ich die letzte Nacht kaum ein Auge zu gemacht. (1 Punkt)
  3. Ich täusche lieber einen Ohnmachtsanfall vor, als diesen Vortrag zu halten. (0 Punkte)

Auf der letzten Weihnachtsfeier haben Sie sich sehr peinlich benommen. Wie gehen Sie am nächsten Tag mit der Situation um?

  1. Ich melde mich erstmal die nächsten Wochen krank. Nach der Aktion kann ich mich da nie wieder blicken lassen. (0 Punkte)
  2. Ich verschicke die Top-Ten aller peinlichsten Momente des Abends per E-Mail an die ganze Abteilung – ich selbst natürlich als Nummer Eins. (2 Punkte)
  3. Ich ignoriere die spitzen Bemerkungen und konzentriere mich voll auf meine Arbeit. (1 Punkt)

Die Auswertung

Haben Sie alle Punkte zusammengezählt? Lesen Sie jetzt Ihr Ergebnis!

Der Sicherheitstyp
0-10 Punkte

Sie gehen bei ihrer persönlichen Karriere auf Nummer sicher. Sei es in beruflichen Fragen oder privaten Angelegenheiten, Sie geben gerne die Kontrolle ab und im Mittelpunkt stehen ist nicht unbedingt Ihr Ding. Ihre Freizeit ist Ihnen sehr wichtig, Überstunden im Büro sind Ihnen dagegen ein Graus. Das ist vollkommen okay, der Aufstieg der Karriereleiter kann auch Verluste mit sich bringen. Machen Sie sich klar, ob Sie diese eingehen wollen.

Der Empathische
10-15 Punkte

Sie sind ein Harmoniemensch. Wenn sich alle in der Gruppe wohl fühlen, geht es auch Ihnen gut.
Dafür würden Sie in einer Diskussion jederzeit nachgeben. Kompromissbereitschaft ist auch als Führungskraft wichtig, allerdings im gleichen Maße Souveränität. Wagen Sie ruhig den Schritt, Ihre eigenen Ideen zu vertreten. Mit ein wenig Übung und mehr Selbstvertrauen können auch Sie auf dem Chefsessel sitzen.

Der Workoholic
15-20 Punkte

Sie lieben die Arbeit. Berufliche Erfolge geben Ihnen ein gutes Gefühl und Sie sind bereit, auch mal Ihre Freizeit zu opfern. In Entscheidungsfragen reagieren Sie intuitiv und scheuen das Risiko nicht. Daher sind Sie der/die perfekte Kandidat/-in für eine Führungsposition. Allerdings sollten Sie aufpassen, dass Sie nicht alles selbst in die Hand nehmen. Ein Chef muss auch Vertrauen in die Kompetenzen der eigenen Mitarbeiter/-innen haben und Verantwortung übertragen können, um diese zu motivieren und zu fördern.

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