Digitale Kompetenzen: Wie gut kennst du dich aus?

Steuererklärung online erledigen? Einkaufsliste via App erstellen? Der digitale Wandel schreitet rasant voran und durchzieht fast alle Lebensbereiche. Vor allem in der Arbeitswelt nehmen digitale Kompetenzen einen immer höheren Stellenwert ein. So gibt es heute kaum eine Berufsgruppe, die keine Berührungspunkte mit der Digitalisierung hat. Wenn du dich auf dem Arbeitsmarkt vorteilhaft positionieren und mit wertvollen Schlüsselfähigkeiten punkten willst, ist es daher unerlässlich, digitale Kompetenzen zu erwerben. Erfahre hier, wie du deine aktuellen Fähigkeiten realistisch einschätzt und du deine Digitalkompetenz weiterentwickeln kannst.

Was bedeutet digitale Kompetenz eigentlich?

Wir leben in einer digitalen Gesellschaft: Ob man will oder nicht – an der Digitalisierung führt heute kein Weg mehr vorbei. Unter digitaler Kompetenz wird die Fähigkeit verstanden, sich in der digitalisierten Welt zurechtzufinden und diese aktiv mitzugestalten. Manchen gelingt das bereits sehr gut, andere tun sich noch schwer damit. Doch glücklicherweise können digitale Kompetenzen von jedem Menschen unabhängig vom Alter erlernt werden. Aus diesem Grund zählt die Europäische Union die Digitalkompetenz, kurz: DigComp, zu einer der acht Schlüsselkompetenzen des lebenslangen Lernens. Das bedeutet zugleich, dass dieser Lernprozess nie abgeschlossen ist. Um an der vernetzten Gesellschaft voll teilhaben zu können, solltest du also eine gewisse Veränderungsbereitschaft und den Willen mitbringen.


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Sowohl privat als auch beruflich werden fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich der Digitalisierung gefordert. Ob du mit deinen Freunden auf Social-Media-Kanälen interagierst, online Versicherungen abschließt, Reisen buchst oder mit Bürgerämtern in Kontakt trittst oder ob es darum geht, dich für das Berufsleben fit zu machen: Mit digitalen Kompetenzen hast du wertvolle Instrumente an der Hand, um deinen privaten und beruflichen Alltag zu gestalten.

Digitale Kompetenzen erwerben.
Digitale Kompetenzen entwickeln: Arbeiten 4.0 am Laptop und Smartphone. (Foto von hj barraza/Unsplash)

Was sind die wichtigsten digitalen Kompetenzen?

Digitale Kompetenzen beziehen sich der Definition nach auf mehr als auf reines Fachwissen und technische Skills. Vielmehr umfasst der Begriff eine ganze Reihe unterschiedlicher Schlüsselkompetenzen. So geht es neben dem Umgang mit gängigen Computeranwendungen unter anderem darum, die Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation zu verstehen und zu wissen, wie sich die digitalen Technologien für den Austausch von Informationen, für das Lernen sowie für Kreativität und Innovation nutzen lassen. In diesem Sinne umfassen digitale Kompetenzen sowohl Fachkompetenzen als auch sogenannte Soft Skills.

Zu den wichtigsten Soft Skills im Bereich digitale Kompetenzen zählen:

  • Der kritische und reflektierende Blick gegenüber Informationen aus dem Internet und die Fähigkeit zu beurteilen, welche Quellen relevant und seriös sind.
  • Der verantwortungsbewusste Umgang mit digitalen Medien.
  • Die Motivation, sich in digitalen beruflichen, sozialen oder kulturellen Netzwerken zu engagieren und mit anderen zu interagieren.
  • Emotionale Intelligenz und soziale Kompetenzen, das heißt die Fähigkeit, ein gelingendes Miteinander in der digitalen Welt zu schaffen und respektvoll und angemessen miteinander zu kommunizieren.
  • Die Aufgeschlossenheit gegenüber Veränderungen und der Wille, sich neue Inhalte anzueignen.
  • Eine analytische, systematische Denkweise und die Kompetenz, zu planen und zu organisieren.
  • Agilität, das heißt die Haltung, flexibel, proaktiv und selbstinitiativ vorzugehen.
Digitale Kompetenzen in Unternehmen.
Neue Technologien: Digitale Kompetenzen ins Unternehmen bringen. (Foto: Austin Distel/Unsplash)

Zu den wesentlichen Fachkompetenzen zählen:

  • Ausgeprägte Kenntnisse der Datenverarbeitung, das heißt die Fähigkeit, Daten zu recherchieren, zu speichern und zu nutzen.
  • Der versierte Umgang mit digitalen Kollaborations- und Kommunikationstools.
  • Die Fähigkeit, digitale Inhalte eigenständig in unterschiedlichen Formaten zu erstellen.
  • Kenntnisse in Software-Anwendungen und Programmiersprachen.
  • Ein grundlegendes Verständnis von Urheberrechtsfragen, Lizenzen und Copyrights in der digitalen Welt.
  • Die Vertrautheit mit Sicherheitsanforderungen im Internet und die Anwendung von Maßnahmen, die dem Schutz von Daten dienen.
  • Die Fähigkeit zur eigenständigen Problemlösung von technischen Schwierigkeiten.

Digitale Kompetenzen auf dem Arbeitsmarkt: In Zukunft immer entscheidender.

Digitale Kompetenzen spielen heute in vielen Unternehmen eine zentrale Rolle. Dabei wird nicht nur Wert auf Fachwissen, sondern auch auf deine Soft Skills gelegt. Du musst in der Regel noch kein absoluter Digital-Profi sein, wenn du eine neue Arbeitsstelle antrittst. Mit jeder zusätzlich angeeigneten Kompetenz kannst du jedoch deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt erheblich verbessern – und das nicht nur kurzfristig, sondern auf eine lange Sicht.

Bis zum Jahr 2030 bis zu 55 Prozent mehr Fachwissen im Bereich digitaler Technologien gefordert, wohingegen händische Tätigkeiten um 14 Prozent abnehmen.

Laut einer Studie von McKinsey („Skill Shift – Automation and the Future of the Workforce”) wird sich der digitale Wandel in der Arbeitswelt der Zukunft immer stärker bemerkbar machen. Demnach wird bis zum Jahr 2030 bis zu 55 Prozent mehr Fachwissen im Bereich digitaler Technologien gefordert, wohingegen händische Tätigkeiten um 14 Prozent abnehmen. Zugleich soll der Anteil an Arbeitszeit, in denen Soft Skills wie Kreativität, Flexibilität sowie soziale Kompetenzen verlangt werden, um 24 Prozent steigen. Wer sich heute zum Thema digitale Kompetenzen weiterbildet, investiert somit aktiv in seine berufliche Zukunft.

Wie stark sind deine digitalen Kompetenzen ausgeprägt? Mache den Test!

Der erste entscheidende Schritt auf dem Weg zu mehr Digitalkompetenz besteht in einer realistischen Selbsteinschätzung: Erst wenn dir bewusst ist, in welchen Bereichen du noch Nachholbedarf hast, kannst du deine digitalen Kompetenzen zielführend entwickeln.

Im Selbsttest von WBS TRAINING findest du in wenigen Schritten heraus, wie gut du mit einzelnen Aspekten der Digitalkompetenz bereits vertraut ist und wo sich vielleicht die ein oder andere Schwachstelle auftut. Der Selbsttest basiert auf dem Referenzrahmen „Digitale Kompetenzen – Raster zur Selbstbewertung“, der von der EU-Kommission erstellt wurde und Kriterien definiert, nach denen sich die Digitalkompetenz objektiv bemessen lässt. Im Selbsttest wirst du in mehreren eingehenden Fragen danach befragt, wie ausgeprägt deine Kenntnisse in den fünf Bereichen Datenverarbeitung, Kommunikation, Erstellung von Inhalten, Sicherheit und Problemlösung sind.

Am Ende erhältst du ein individuelles Testergebnis, das deine Stärken und Schwächen grafisch darstellt. Das Programm ermittelt außerdem, welche Weiterbildung im Bereich digitale Kompetenzen sinnvoll für dich ist. Du erhältst Vorschläge für Kurse, die auf deinen persönlichen Wissensstand zugeschnitten sind und dir genau die digitalen Kompetenzen vermitteln, die du benötigst.


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Das Titelbild ist von Katarzyna Pe/unsplash.

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