Der MBA IT-Management: berufsbegleitend und online Führungskompetenzen aufbauen.

Mit langem Atem und klarem Ziel zum neuen Abschluss. Frank Schröder lockte nicht nur der Titel, als er sich dazu entschied, den Master of Business Administration IT-Management an der WBS AKADEMIE berufsbegleitend zu studieren. Er wollte vor allem mehr lernen und mehr wissen. In seinem Erfahrungsbericht gibt er hilfreiche Ratschläge zum Zeitmanagement und einen Einblick in die Inhalte und persönlichen Erfolge seines Masterstudiums.

Der MBA IT-Management: berufsbegleitend und online Führungskompetenzen aufbauen.
Frischgebackener MBA in IT-Management: Frank Schröder

Wie war Ihre Ausgangssituation, als Sie mit dem Master in IT-Management begonnen haben?

Ich habe ein Diplom in Marketing-Kommunikation und bereits ein BWL-Studium absolviert – ersteres auch berufsbegleitend. Dadurch waren mir die Erfordernisse für das wissenschaftliche Arbeiten zu Beginn meines MBA in IT-Management bereits bekannt. Außerdem habe ich einen SAP-Anwenderkurs bei dem Bildungsunternehmen WBS TRAINING gemacht und war dort drei Jahre lang selbst Dozent in den Fachbereichen Marketing, Online-Marketing und Vertriebsmanagement. Insofern war ich mit digitalen Lernmethoden und Tools bereits vertraut, was bei einem Online-Studium sicherlich von Vorteil ist. Weiterhin habe ich auch freiberuflich gearbeitet und betreibe zudem seit 2008 einen Verlag für die berufliche Weiterbildung per eBook.

Warum haben Sie sich für den MBA IT-Management entschieden?

Egal ob in der Politik oder in der Wirtschaft: Durch die fortschreitende Digitalisierung ist die Informationstechnologie aktuell ein sehr gefragtes Thema. An diesem Wandel kommen auch Unternehmen nicht vorbei. Für mich war der Abschlusstitel ausschlaggebend. Den Titel “Master of Business Administration” in den Händen zu halten, das war ein Wunsch, den ich mir seit meinem 25. Lebensjahr erfüllen wollte. Ein weiterer Anreiz war der eindeutige Vorteil, den Titel MBA auch unabhängig von dem Zusatz IT tragen zu können – was vor allem dem inhaltlichen Aufbau dieses Studiums geschuldet ist. Das habe ich so bei keinem anderen Bildungsanbieter gefunden. Die Möglichkeit, das Studium berufsbegleitend und online zu absolvieren, war ebenfalls ein Pluspunkt für mich. Das ist gerade bei dieser durchmischten Konstellation an Studierenden sehr wichtig, die Ihren Master berufsbegleitend machen. Viele der Experten und Führungskräfte, die sich unter meinen Kommilitonen befanden, hätten ein Präsenzstudium nicht absolvieren können. Ich übrigens auch nicht. Das ortsunabhängige Lernen vereinfacht organisatorisch die Teilnahme an den Vorlesungen und Übungsgruppen enorm. Übergreifend stand für mich stets der persönliche Erkenntnisgewinn an erster Stelle. Ich bin wissbegierig und habe mich auf die Inhalte des Studiums gefreut – und meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt und teilweise sogar übertroffen.

„Ich kann mich noch gut an folgende Reaktion mit Augenzwinkern erinnern, als ich einem Berufscoach von meinem Diplom in Marketing-Kommunikation erzählte: „Wie – mehr haben Sie nicht?“. Das hat mich so angestachelt, sodass ich prompt das Bedürfnis hatte, qualifikationstechnisch einen drauf zu setzen.“

Ein berufsbegleitender Master ist zeitintensiv. Wie konnten Sie Berufsleben und Studium miteinander vereinen?

Durch meine berufsbegleitenden Zertifizierungen wusste ich vom Zeitmanagement her, was auf mich zukommt. Dadurch war mir von Anfang an klar, dass ich in den nächsten zwei Jahren meines Online-Masterstudiums Abstriche im Privatleben machen werde, wie z.B. keinen längeren Urlaub nehmen zu können und an den Wochenenden vor allem, gemeinsam mit meinen Kommilitonen mit Projektarbeiten beschäftigt zu sein. Da ich mein Studium selbst finanziert habe, hatte ich mein Ziel immer deutlich vor Augen und war auf die zeitlichen Entbehrungen vorbereitet. Eine weitere Unterstützung war zudem meine Ehefrau. Sie hatte viel Verständnis und hat mir zusätzlich den Rücken freigehalten. Sicherlich hat hier und da meine berufliche Leistung durch die abendlichen Vorlesungen etwas gelitten, letztendlich habe ich aber beides gut durch meine mentale Vorbereitung bewältigen können.

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Zeitmanagement lässt sich erlernen, vor allem im berufsbegleitenden Online-Studium. Photo by Mari Helin-Tuominen on Unsplash.

Wie hat sich Ihr Studium inhaltlich gestaltet?

Das Tolle an der Kombination aus IT und Management ist, dass gleichermaßen die zentralen Fachbereiche der IT und der Bereich Management und Führungskompetenzen abgedeckt werden. Fächer wie Organisation & Führung, IT-Controlling und IT-Sicherheit verdeutlichen diesen Mix. Wir haben zudem verschiedene Methoden des Projektmanagements, z. B. Scrum kennengelernt oder wie sich die IT-Compliance aus der Unternehmensführung ableitet. Grundlegend vermittelt das Masterstudium also das richtige fachliche Know-how in beiden Bereichen – General Management und IT-Management, gleichzeitig bereitet das Studium auf Führungsaufgaben im Kontext der Digitalisierung vor. Den größten Erkenntnisgewinn erhält man jedoch im Selbststudium, also innerhalb der Lernphasen am Wochenende und bei der Projektarbeit.

Wie würden Sie das Gleichgewicht von Praxis und Theorie einschätzen?

Der Praxisanteil im Studium war sehr hoch. Unsere Dozenten und Dozentinnen, sowie meine Kommilitonen kamen direkt aus der Berufspraxis und konnten dadurch individuelle Schwerpunkte und Erfahrungen in den Unterricht einbringen. Dieser Austausch hat mich begeistert, auch unsere praktische Projektarbeit hat mich extrem bereichert. Hier habe ich wieder gemerkt, dass es “die eine Praxis” sowieso nicht geben kann, denn aus jeder beruflichen Position resultieren subjektive Perspektiven und Erfahrungen. Es gibt kein „richtig“ oder „falsch“, es gibt nur Sichtweisen. Genau diese Erkenntnis hat den Unterricht sehr interessant und lehrreich gestaltet.

„Dieses gedankliche Ping-Pong hat mir auch menschlich einiges gebracht.“

Der MBA IT-Management: berufsbegleitend und online Führungskompetenzen aufbauen.
Online studieren: Teamwork ist auch hier ein zentraler Faktor. Photo by Headway on Unsplash.

Sie haben den MBA IT-Management online absolviert. Wie war das?

Durch den „Vorsprung“ meiner vorherigen Qualifikationen bin ich sehr gut mit dem Live-Online-Format zurechtgekommen. Ich bin aber auch grundsätzlich ein Typ für das Online-Lernen, da ich mich sonst schnell ablenken lasse. Wenn z. B. in einer Präsenz-Vorlesung irgendwo etwas raschelt, bin ich sozusagen mit meinem Kopf automatisch dort, wo das Rascheln herkommt. Das fällt beim Online-Format weg: Tür zu, Kopfhörer auf, und los geht´s. Dadurch, dass solche Ablenkungsfaktoren ausbleiben, kann ich mich besser konzentrieren. Zudem lerne ich auch produktiver, wenn ich in meiner vertrauten Umgebung – wie zu Hause – bin. Es ist und bleibt natürlich Typsache, mir persönlich liegt der Online-Unterricht und ich finde, dies hat viele Vorteile.

Wie war der Austausch mit Ihren Kommilitonen und Trainern?

Die Kommunikation in unserer Studentengruppe war war größtenteils sehr positiv. Das ist wichtig, gerade wenn man über zwei Jahre miteinander studiert und zusammenarbeiten muss. Natürlich stimmt es, dass man sich durch die geographische Zerstreuung nicht mal eben spontan treffen kann, aber ohne das ortsunabhängige Online-Studium hätten wir in dieser fachlichen Konstellation gar nicht erst zusammenkommen können. Denn wir Studenten kamen aus den verschiedensten Ecken in Deutschland und Österreich. So kamen unterschiedliche Charaktere und Ansichten über einen langen Zeitraum zusammen. Dieses gedankliche Ping-Pong hat mich auch menschlich voran gebracht. Umso mehr freue ich mich auf die bevorstehende Abschlussfeier, bei der Kommilitonen mehrerer Fachbereiche der WBS AKADEMIE in einer tollen, feierlichen Umgebung zusammenkommen. Und natürlich darauf, gemeinsam unsere Abschlusshütchen in die Luft zu werfen!

Der MBA IT-Management: berufsbegleitend und online Führungskompetenzen aufbauen.
Ein absolutes Muss: Das Hütchenwerfen zum Abschluss.Photo by Baim Hanif on Unsplash.

„Man sollte sich diesen Zeitraum gedanklich freischaufeln und geistig frei, offen und vor allem neugierig bleiben!“

Was war für Sie die schönste Erfahrung während Ihres Masterstudiums? 

Das Schönste waren die vielen kleinen und großen „Aha-Effekte“, wenn es also plötzlich „klick“ machte bei einem bestimmten Modul oder Thema. Und natürlich, wenn eine Prüfung gut gelaufen ist – dann war das Wochenende gerettet. Besonders erleichternd war zudem der Moment, als ich meine Masterarbeit abgegeben habe. Da fiel einiges an Stress von mir ab. Insgesamt war das Wichtigste für mich der Erkenntnisgewinn – und der hat sich, wie gesagt, wirklich ausgezahlt.

Würden Sie den Masterstudiengang in IT-Management weiterempfehlen?

Ja auf jeden Fall. Meine Kommilitonen haben sich bereits in unserem gemeinsamen Feedback sehr positiv über den Studiengang ausgesprochen und dem kann ich mich nur anschließen. Grundsätzlich sollte man aus vollem Herzen dabei sein. Es sollte nicht darum gehen, diesen oder jenen Titel zu erlangen, sondern darum, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln. Wir lernen, ganz unabhängig vom Alter, nie aus. Eine berufliche Weiterentwicklung lohnt sich also immer.

Haben Sie Ratschläge für zukünftige Studenten?

Angehende Studierende sollten sich im Klaren sein, dass sich ein berufsbegleitendes, längerfristiges Studium nicht mal eben mit links und nebenbei absolvieren lässt. Es ist sehr zeit- und lernaufwendig und erfordert einiges an privater Zeitumstrukturierung und Eigenmotivation. Weiterhin sollte man auch eine dauerhafte Lernkondition aufweisen. Wer das von Anfang an beherzigt, kann eine ganze Menge an Wissen – menschlich und fachlich – mitnehmen. Mit dem Fokus auf den persönlichen Erkenntnisgewinn rückt auch der finanzielle Aspekt in den Hintergrund. Insofern würde ich sagen: Am besten vorab den zeitlichen Aufwand für einen berufsbegleitenden Studiengang einplanen und geistig frei, offen und vor allem neugierig auf fachlichen Input, unterschiedliche Sichtweisen und neue Begegnungen bleiben! In diesem Sinne wünsche ich allen angehenden „MBA (IT-Management)“-Absolventen eine erkenntnisreiche, spannende Zeit.

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