Berufsbegleitende Weiterbildung: ein Erfahrungsbericht.

Neue Kompetenzen erwerben, Fachkenntnisse erweitern, mehr lernen, mehr wissen – und das alles neben dem Beruf. Eine berufsbegleitende Weiterbildung erfordert ein hohes Maß an Engagement, Zielstrebigkeit und die Fähigkeit, sich eigenverantwortlich zu organisieren. Sarah Barnack hat das Abenteuer Weiterbildung neben dem Beruf gewagt und bildet sich im Bereich Bildungsmanagement bei WBS AKADEMIE weiter. Im Interview berichtet sie von ihren Erfahrungen und erzählt, warum sie seit ihrer Weiterbildung an neue Herausforderungen getreu dem Motto „Love it, change it or leave it.“ herangeht.

Frau Barnack, können Sie sich noch an den Zeitpunkt erinnern, als Sie sich gesagt haben: „Ich mache jetzt eine Weiterbildung!“?

Ich hatte vor, ein Fernstudium im Bereich Erwachsenenbildung zu beginnen und war schon länger auf der Suche nach einer Weiterbildung, die zu mir passt. Dabei war mir wichtig, dass ich die Weiterbildung möglichst ohne Unterbrechung meiner Arbeit, also berufsbegleitend, absolvieren kann und idealerweise nicht weit pendeln muss. Als einer meiner Kollegen mich auf die Möglichkeit einer berufsbegleitenden Weiterbildung im Bereich Bildungsmanagement aufmerksam machte, habe ich mich etwas eingelesen und war mir sicher: Das ist die Weiterbildung, nach der ich gesucht habe!

Warum eine berufsbegleitende Weiterbildung bei WBS AKADEMIE?

Da ich bisher noch keine Berührungspunkte mit der WBS AKADEMIE hatte, habe ich zunächst einmal gezielt nach Anbietern gesucht, die moderne und digitale Lernformate anbieten. Der Online-Auftritt der WBS, der dazugehörige YouTube-Kanal und auch die Beschreibungen auf der Seite passten einfach gut zu meinen Vorstellungen. So war die Entscheidung recht schnell getroffen und die Anmeldung versendet.

Was waren Ihre Gedanken zu Beginn des Kurses?

Ich war zuerst etwas überwältigt angesichts des Stundenplans und der Themen. Schwarz auf weiß und mit den klaren Zeitslots sah das alles nach sehr viel für den gesamten Zeitraum aus. Da man sich ja virtuell gegenübersitzt, war ich außerdem sehr gespannt zu sehen, wie denn die Gruppenarbeiten mit den anderen Teilnehmern ablaufen würden und wie die Präsentation der erarbeiteten Themen technisch umgesetzt wird.

Was hat Ihnen während des Kurses am meisten Spaß gemacht?

Definitiv die Gruppenarbeiten und Präsentationen. Die Gruppenarbeit deswegen, weil wir uns auf diese Weise untereinander austauschen und das Gelernte vom Dozenten sehr gut übernehmen konnten. Die Präsentationsrunden haben mir deshalb  gefallen, weil das Feedback ehrlich und ungefiltert war. Jeder hatte die Möglichkeit, Fragen zu stellen und unser Dozent war sehr genau. Das half, Unklarheiten direkt zu klären.

Berufsbegleitende Weiterbildung: ein Erfahrungsbericht.
Mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung den Karrieresprung wagen: Für Sarah Barnack war es genau die richtige Entscheidung. (Foto: Edu Lauton/Unsplash)

Und was haben Sie als größte Herausforderung erlebt?

Um ehrlich zu sein: das Buch zur Prüfungsvorbereitung. Die Art, wie es geschrieben und zum Teil präsentiert wurde, empfand ich als umständlich. Die Erklärungen und praktischen Beispiele unseres Dozenten Heiko waren dagegen immer klar und verständlich. Mir hat einfach der praktische Bezug im Buch gefehlt. Dank Heikos Hilfe konnte dies jedoch problemlos gelöst werden. Ohne den Input aus dem Kurs, da bin ich mir sicher, hätte ich tatsächlich Probleme mit dem Lernstoff bekommen.

Wie haben Sie es geschafft, während der Selbstlernphase organisiert und motiviert zu bleiben?

Es war sehr hilfreich, dass wir in Gruppen zusammengearbeitet haben und uns absprechen konnten, wer welche Parts übernimmt. Wenn alle bemüht sind, ihren Beitrag zur Unterstützung der Gruppe zu leisten, erfüllt jeder seine Pflichten gewissenhaft. Schließlich möchte man am Schluss nicht hinterherhinken. Der Ansporn, seinem Team helfen zu wollen, war zudem eine gute Möglichkeit um festzustellen, ob man das Gelernte auch wirklich verstanden hat.

Was war der wertvollste Tipp, den Sie während Ihrer Weiterbildung erhalten haben?

„Love it, change it or leave it.“ Ich kannte diesen Spruch vor der Prüfungsvorbereitung für meine berufsbegleitende Weiterbildung noch nicht, daher ist er mir besonders im Gedächtnis geblieben. Wenn man vor einer Herausforderung steht, muss man selbst prüfen, ob man diese „lieben lernen“ kann. Ein Beispiel: Es soll ein neues Fortbildungsprogramm eingeführt werden und das Thema ist absolutes Neuland für mich. Hier sollte man sich fragen: Wie gehe ich an die Situation heran? Was genau stört mich und was kann ich tun, um die Situation positiv zu verändern? Liegt es vielleicht einfach nur an meiner eigenen Einstellung? Wenn man etwas weder lieben noch ändern kann, dann sollte man diese Herausforderung bzw. Situation auch verlassen.

Man sollte sich niemals in eine Opferrolle begeben, denn man hat es selbst in der Hand, wenn man etwas ändern möchte. Gerade im Bildungsmanagement gibt es viele Veränderungen – sei es innerhalb der Organisation, unter den Mitarbeitern oder bei einem selbst. Man muss offen für neue Themen sein, Herausforderungen bewusst anpacken und nicht alles beim ersten Problem einfach hinschmeißen. Nur so kann man sich weiterentwickeln, lernen und wachsen.

Sie befinden sich gerade im Endspurt für die Prüfungsvorbereitung. Stress oder Zuversicht – was überwiegt?

Zuversicht! Natürlich ist immer etwas Stress dabei, da man sich nie zu 100 Prozent sicher sein kann, alle Themen aus dem Unterricht direkt abrufen zu können. Die Prüfungsvorbereitung war jedoch so umfangreich und intensiv, dass ich ein sehr gutes Gefühl habe und mich schon fast auf den Termin zur Prüfung freue.

Inwieweit hat Ihnen der Kurs dabei geholfen, Ihre Karriereziele zu verwirklichen?

Für mich war der Kurs extrem hilfreich, um mich auf das vorzubereiten, was mich kommendes Jahr im Studium erwartet. Ich konnte für mich bereits jetzt ein System entwickeln, um das Lernen von zu Hause einfacher für mich zu gestalten. Das hilft mir auch in meinem Arbeitsalltag.

Welche Pläne haben Sie für Ihre berufliche Zukunft?

Ich möchte in den kommenden Jahren zum Senior aufsteigen und mein Fernstudium erfolgreich abschließen. Danach sehen wir, was die Zukunft bringt.

Wie lautet Ihr Rat an alle, die sich für eine berufsbegleitende Weiterbildung interessieren?

Seid offen für neue Methoden! Habt keine Angst davor, dass die Prüfungsvorbereitung in einem virtuellen Raum stattfindet. Die Abläufe weichen kaum von denen in einem Präsenzseminar ab und mir hat diese Variante sogar mehr geholfen. Denn so konnte ich sehr einfach und ohne Reisezeit schon mit ein paar Klicks im Seminarraum mit den Teilnehmern und Dozenten sein. Ich kann es jedem nur empfehlen!

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