Berufliche Rehabilitation: „Diesen Weg muss niemand alleine gehen.”

Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihren Beruf nicht mehr ausüben können – sei es aufgrund eines Unfalls, einer körperlichen Krankheit oder einer Depression. Nicht nur privat haben Betroffene mit diesen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Häufig ist auch die berufliche Existenz gefährdet, da der gelernte Job nicht mehr ausgeübt werden kann. In dieser herausfordernden Lebenssituation kann eine berufliche Rehabilitation helfen, neuen Mut zu schöpfen und neue Perspektiven zu finden. Wie man die Reha beantragt, welche Maßnahmen es gibt und und was sonst noch zu beachten ist, erklärt Psychologe Dirk Kupfer (56 Jahre). Er leitet den Bereich der beruflichen Rehabilitation beim Bildungsträger WBS TRAINING.

Herr Kupfer, was ist eine berufliche Rehabilitation?

Bei der beruflichen Rehabilitation handelt sich um Sozialleistungen, sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Diese richten sich an Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Arbeitsplatz verloren haben oder davon bedroht sind. Verschiedene Sozialversicherungsträger wie Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und die Agentur für Arbeit unterstützen betroffene Personen mit LTA. Eine solche Leistung kann die Vermittlung eines neuen Jobs, eine Bildungsmaßnahme, ein Gründungszuschuss oder eine Anpassungsqualifizierung sein. Teilweise werden auch finanzielle Leistungen an den aktuellen Arbeitgeber gewährt. In diesem Fall bleiben die Betroffenen weiter in ihrem ursprünglichen Betrieb beschäftigt.

Berufliche Rehabilitation: Psychologe in blauen Hemd und schwarzem Anzug.
Psychologe Dirk Kupfer begleitet Menschen bei ihrer beruflichen Rehabilitation.

Was genau ist das Ziel einer beruflichen Rehabilitation?

Ziel einer beruflichen Rehabilitation ist der Erhalt und die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von Menschen. Dem Arbeitsplatzverlust soll vorgebeugt und die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt angestrebt werden. Durch eine Weiterbildung, Umschulung oder Integrationsmaßnahme kann z. B. der Weg in ein neues Berufsleben unterstützt werden. Von Fall zu Fall – sprich von Mensch zu Mensch – entscheidet sich, welche Maßnahme die passende ist. Die persönliche Situation, der berufliche Werdegang und der regionale Arbeitsmarkt werden dabei immer miteinbezogen. Grundsätzlich sollen Teilhabeleistungen die Folgen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung mildern, abfedern oder verhindern.

Wer kann eine berufliche Reha beantragen?

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) können Sie erhalten, wenn Sie länger als sechs Monate gesundheitlich so beeinträchtigt sind, dass Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr wettbewerbsfähig ausüben können. Die Einschränkungen können körperlicher, geistiger oder seelischer Art sein. Vor der Beantragung einer Teilhabeleistung müssen bestimmte versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein. Bei Unfällen, Berufskrankheiten oder Überfällen kommt z. B. die zuständige Berufsgenossenschaft auf Sie zu. Wird Ihr LTA-Antrag bewilligt, lädt Sie Ihr Reha-Berater in der Regel zu einem persönlichen Gespräch ein. Mit diesem besprechen Sie das weitere Vorgehen und klären Art und Dauer Ihrer Leistung. Diesen Weg muss also niemand alleine beschreiten.

Tipp: Grundlage jeder LTA-Maßnahme ist eine belastbare Aussage darüber, ob objektiv eine gesundheitliche Beeinträchtigung beim Arbeitnehmer vorliegt oder droht. Daher sollte vorab eine „medizinische Expertise“, etwa ein ärztliches Gutachten, vorliegen.

Wie läuft eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben ab?

Die Maßnahme einer beruflichen Rehabilitation verläuft meist nach dem Grundschema „Berufswegeplanung – Qualifizierung, Umschulung oder Erprobungen – Vermittlung“ ab. In der Berufswegeplanung klären Sie mit dem Reha-Berater ab, wie Ihre persönliche Integration in den Arbeitsmarkt am einfachsten gelingen kann. Sie können z. B. eine Umschulung absolvieren und einen neuen Beruf erlernen, eine Weiterbildung machen oder an einer Anpassungsqualifizierung teilnehmen. Letztere ermöglicht Ihnen, in Ihrem aktuellen Beruf zu bleiben. Es gibt auch Kurse, die abklären, welche beruflichen Alternativen sich für Sie eignen, wenn Sie noch gar nicht wissen, wo die Reise hingehen soll. Welche Qualifizierung am besten zu Ihnen passt, entscheidet sich auf Basis Ihrer Neigungen, Interessen, Eignungen und Berufserfahrungen. Entsprechend dieses „Briefings“ informieren Sie sich auf dem Markt der Reha-Anbieter und entscheiden sich für einen Träger. Die Kosten für die jeweilige Maßnahme übernimmt Ihr Sozialversicherungsträger.

Was passiert, wenn ich den passenden Reha-Träger gefunden habe?

Wenn Sie eine berufliche Rehabilitation anfangen, sind Sie zu Beginn für den Reha-Anbieter eine Black Box. Für mich als Ansprechpartner sind Sie kein Automat, bei dem ich aufgrund von festgelegten Fakten und Daten bestimme bzw. genau weiß, welche berufliche Tätigkeit zukünftig für Sie in Betracht kommt. Stellen Sie sich daher darauf ein, dass die Mitarbeiter des Reha-Trägers Ihnen Fragen zum sozialen Umfeld, ihrem Arbeitsalltag, Freizeitaktivitäten und Ihren Erwartungen an die LTA stellen. Oftmals kommt auch ein Berufsplan B mit ins Spiel. Bei allen Teilhabeleistungen haben Sie es meist mit einer für Sie zuständigen festen Bezugsperson zu tun. Ihr Sozialversicherungsträger wird über den Stand der Fortschritte regelmäßig informiert. Dazu gehören auch persönliche Gespräche mit Ihnen, dem Reha-Berater und ihrer Bezugsperson beim Träger.

Grundsatz jeder beruflichen Rehabilitation ist es, dass gemeinsam mit Ihnen entschieden wird. Nicht über Sie.

Wie lange dauert eine berufliche Rehabilitation?

LTA-Maßnahmen dauern grundsätzlich so lange, wie es für das angestrebte Berufsziel allgemein üblich oder vorgesehen ist. Meist zwischen drei und 24 Monaten. Während dieser Zeit sind Sie sozial- und unfallversichert und erhalten in der Regel zusätzliche Leistungen, die Ihren Unterhalt sichern.

Was genau ist Ihre Aufgabe bei Ihrem Arbeitgeber WBS TRAINING?

Ich baue dort seit 2014 das Geschäftsfeld der beruflichen Rehabilitation auf. Unser Ziel ist es, Menschen, die ihrem ursprünglichen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen können, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Immer unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wir haben also einen Vermittlungsauftrag. WBS TRAINING bietet als Anbieter für Weiterbildungen und Umschulungen eine Fülle an Qualifizierungen an, auf die wir zur Verbesserung der Vermittlungschancen unserer Kunden zurückgreifen können. Im besten Fall können Sie anschließend wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen.

Lassen Sie mich das an einem Beispiel erklären. Wenn ein Bäcker eine Mehlallergie entwickelt und eine anerkannte Berufskrankheit droht, kommen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) in Betracht. Die zuständige Berufsgenossenschaft beauftragt uns, mittels Berufswahlverfahren, Leistungstests und betrieblicher Erprobungen das vom Kunden ausgewählte bzw. gewünschte Berufsbild hinsichtlich Neigung und Eignung zu bestimmen. Wenn die Berufsgenossenschaft zustimmt, kann der Versicherte einen neuen Beruf erlernen mittels Weiterbildung, Umschulung oder direkter Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Das ist eine Variante der beruflichen Rehabilitation.

Welche zusätzlichen Tipps haben Sie noch für Betroffene?

Wer das Gefühl hat, dass er seinen aktuellen Job nicht mehr ausführen kann – aufgrund körperlicher Erkrankungen, wiederholter längerer Krankheit oder anhaltender Ermüdung – kann, gemeinsam mit uns, in einem kostenfreien Beratungsgespräch ausloten, ob LTA in Betracht gezogen werden können. Sie sollten dann bestenfalls schon ein medizinisches Gutachten besitzen. Wir versuchen die „Nebelwand“ im Bereich der Teilhabeleistungen aufzulösen und überlegen, was als nächstes zu tun ist. Die Servicestellen für Rehabilitation bieten Ihnen diese Hilfe ebenfalls an. Grundsätzlich gilt: Scheuen Sie nicht den Kontakt zu einem Sozialversicherungsträger, wenn Ihr Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Aspekte bedroht ist.

Tipp: Stellen Sie bitte erst einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), dann informieren Sie sich über Bildungsmaßnahmen, Umschulungen oder Integrationsmaßnahmen, die nach ihrer Meinung für Sie in Frage kommen. Häufig erleben wir Ratsuchende, die einen festen Plan haben, welche Teilhabeleistung für Sie in Betracht kommt, wohingegen der Reha-Berater des Sozialversicherungsträgers die Sachlage ganz anders einschätzt.

11 Kommentare

  1. Mailin Dautel

    Bei meiner Mutter wurde Rheuma diagnostiziert und so mit konnte sie in ihrem Job nicht bleiben. Ein Glück hatte sie dann eine berufliche Rehabilitation bekommen. Da hat ihr wirklich um einiges geholfen.

  2. Bei mir ist es so, dass ich auf Grund verschiedener Beeinträchtigungen meinen Job in der Produktion eines Autozulieferbetriebes nicht mehr bzw.nur noch sehr eingeschränkt ausüben kann. Antrag auf LTA gestellt und bewilligt. Es hieß beim persönlichen Gespräch mit der Reha-Beraterin, dass auch der Erhalt des Arbeitsplatzes unterstützt werden kann. Mein langjähriger AG hat anhand der Atteste und sozialmedizinischen Gutachten jetzt eine Arbeitsplatzbegehung gemacht und die Arbeitsplätze mit der Schwerbehindertenvertretung herausgesucht, die noch in Frage kommen und diese konkret benannt. Es sind weniger als 5% aller überhaupt vorhandenen Arbeitsplätze. Sie würden die Einschränkungen berücksichtigen. Im Normalfall muss bei uns jeder jeden Arbeitsplatz in der Produktion machen, das wird zu jeder Schicht neu eingeteilt. Somit gibt es schon erhebliche Einschränkungen. Nun brauchen wir in allen Bereichen Arbeitssicherheitsschuhe. Auf meine Anfrage an die Reha-Beraterin, ob ich diese im Rahmen der LTA beantragen kann, sagte sie nur: Nein, das werde ich ablehnen, wenn sie weiterhin als Werkerin beim alten AG beschäftigt sein werden- egal ob unter geänderten und den Behinderungen angepassten Umständen. Nur bei einer richtigen Umsetzung gibt es LTA. So würde ich nicht mal die notwendigen orthopädischen Arbeitsschutzschuhe bekommen. Also muss ich mich weiter mit den “normalen” Sicherheitsschuhen quälen, welche ja wesentlich zu den immer größer werdenden Fußproblemen beigetragen haben trotz Einlagen (Rentenversicherung hat vor Jahren schon mal die Schuhe abgelehnt- Einlagen würden reichen; die Folge waren nachfolgend weitere OPs mit weiterer Verschlechterung des Zustandes). Inzwischen habe ich deswegen einen GdB von 30 und bin gleichgestellt. Ich soll nur noch überwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben, was alles bei der Auswahl der Arbeitsplätze berücksichtigt wurde. Trotzdem wurde mir angekündigt seitens der RV, den Antrag abzulehnen. Ich brauche ihn gar nicht erst stellen. Was hat das mit Erhalt des Arbeitsplatzes zu tun? Umschulung würde auch nicht genehmigt werden, da ich mit 50 “zu alt” bin. Fühle mich im Stich gelassen von der RV.

  3. Trotz Vergleich will die Rentenversicherung die Massnahme nicht übernehmen habe mit Willkür Zeitverzögerung der Ämter zu tun was tun ? Möchte nicht zum Sozialfall werden müssen kann meine erlernten Berufe berufsbedingt nicht mehr ausüben

    • Andrea

      Liebe Leserin, dass es mit Ihrem Weiterbildungswunsch bisher nicht geklappt hat, tut uns sehr leid. Hier erhalten Sie einen ersten Überblick über alle weiteren Fördermöglichkeiten: http://www.wbstraining.de/bildungsfoerderung. Gern können Sie sich vom Team Bildungsberatung der WBS TRAINING unter folgender Telefonnummer persönlich dazu beraten lassen: 0800 927 927 9 (Montag bis Freitag von 8 – 20 Uhr, Samstag von 9 – 15 Uhr). Die Beratung ist für Sie selbstverständlich kostenlos und unverbindlich. 🙂

  4. Tom Vogt

    Bisher bin ich noch nicht wirklich aus gesundheitlichen Gründen vom meinem Job ausgeschieden. Klar geht einem mal nicht sehr gut und man kann mal fehlen aber so sehr gravierend war es bisher bei mir nicht. Aber es ist gut zu wissen dass einem geholfen wird wenn man früh zeitig von seiner Arbeit ausscheidet.

  5. Birgit Ankirchner

    Hallo, ich habe hier auch mal eine Frage bezüglich meiner Weiterbildung oder Umschulung. Ich bin von mehreren Ärzten berufsunfähig geschrieben, das heißt ich kann meinen Beruf als Erzieherin nicht mehr ausüben, habe nun jetzt den Teilhabe Antrag von der Rentenversicherung bekommen und habe nächste Woche meinen Beratungstermin. Leider fühle ich mich gesundheitlich von den Schmerzen her immer noch nicht fähig eine Weiterbildung oder Umschulung zu beginnen, mein krankengeld endet aber Mitte Juli. Wer übernimmt die Zahlungen in der Zeit nach Ablauf des Krankengeldes bis zum Beginn meiner Umschulung, in der ich dann Übergangsgeld erhalte?

    • Andrea

      Liebe Birgit, zum Thema Übergangsgeld können wir dir leider keine Auskunft geben. Solltest du jedoch Fragen zu deiner Umschulung haben, kannst du dich kostenlos vom Team Bildungberatung der WBS TRAINING beraten lassen: 0800 927 927 9 (kostenfrei aus allen Netzen). Das Team von Hallo Karriere wünscht dir viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

  6. Stefanie Heinze

    Wegen eines Antrags auf berufliche Rehabilitation musste ich im letzten Monat eine stationäre Reha machen. Der Artz dort unterstützte meinen Antrag und entließ mich arbeitsunfähig.
    Derzeit habe ich einen befristeten Arbeitsvetrag der in drei Monaten endet. Den Vertrag hätte ich gerne noch bis zum Bewilligungsbescheid der RV hätte ich gerne noch bis zum Bewilligungsbescheid erfüllt. Aber das ist lt. Sozialberatung nicht möglich. War jemand in ähnlicher Situation und weiß, wie lange sich das Verfahren noch hinziehen kann?

    • Hallo, ich bin seit 10/2017 krank aufgrund meiner Erkrankung. Habe dann eine medizinische Reha beantragt, die wurde 05-06/2018 durchgeführt und vom Chefarzt wurde ich dann Berufsunfähig + Prüfung auf LTA + AU entlassen. Die RV lehnte den LTA-Antrag ab, da ich noch nicht “krank genug” sei & einfach nur meine Wirbelsäule trainieren sollte. Auf die Lungenerkrankung wurde garnicht eingegangen. Daraufhin Widerspruch eingelegt, dieser wurde nur von einer Stelle zur nächsten weitergegeben. Nach weiteren 8 Monaten habe ich dann zufällig erfahren, dass über einen Widerspruch innerhalb von 3 Monaten beschieden werden muss (§ 88 SGG). Als ich die RV postalisch darauf aufmerksam gemacht habe, bekam ich auf einmal eine Einladung zum Gutachter (06/2019). Dieser hat in seinem Gutachten genau das selbe festgehalten, als auch der Chefarzt in der Reha-Klinik ein Jahr zuvor. Meinen Bescheid habe ich diese Woche bekommen. Antragstellung 06/2018 – Antragsbewilligung 07/2019. 11 Monate Wartezeit, wenn man 2 verschiedene Diagnosen von 2 verschiedenen Fachärzten vorweisen kann.

  7. Ich habe meine Teilhabe am Arbeitsleben wegen meiner Depressionen alleine abgebrochen. Nun bin ich aus der Teilhabe am Arbeitsleben raus. Die DRV hat mir einen Bescheid über Widerruf geschickt. Was passiert jetzt mit mir?

    • Andrea

      Liebe Heike, einem Wiedereinstieg ins Berufsleben steht aus unserer Sicht nichts im Wege. 🙂 Denn neben der DRV fördern auch die Berufsgenossenschaften oder Reha-Abteilungen der Agentur für Arbeit oder das Jobcenter in der Regel eine Weiterbildung oder Umschulung, wenn dir die Ausübung deines bisherigen Berufs aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Sie bieten dir Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die auch Lehrgangs-, Fahrt- und Verpflegungskosten beinhalten. Je nach persönlicher Situation können weitere Kosten übernommen werden. Weitere Details zum Thema geförderte Weiterbildungen und Umschulungen sowie direkte Ansprechpartner/-innen findest du auf der Website der WBS TRAINING: https://www.wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation. Das Team von Hallo Karriere wünscht dir alles Gute und viel Erfolg!

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