Es gibt viele Gründe, warum Menschen ihren Beruf nicht mehr ausüben können – sei es aufgrund eines Unfalls, einer körperlichen Krankheit oder einer Depression. Nicht nur privat haben Betroffene mit diesen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Häufig ist auch die berufliche Existenz gefährdet, da der gelernte Job nicht mehr ausgeübt werden kann. In dieser herausfordernden Lebenssituation kann eine berufliche Rehabilitation helfen, neuen Mut zu schöpfen und neue Perspektiven zu finden. Wie man die Reha beantragt, welche Maßnahmen es gibt und und was sonst noch zu beachten ist, erklärt Psychologe Dirk Kupfer (56 Jahre). Er leitet den Bereich der beruflichen Rehabilitation beim Bildungsträger WBS TRAINING.


Du interessierst dich für eine
geförderte Weiterbildung oder Umschulung?

Dann schau einmal bei WBS TRAINING vorbei und lasse dich persönlich dazu beraten.

Zum Bildungsangebot.


Herr Kupfer, was ist eine berufliche Rehabilitation?

Bei der beruflichen Rehabilitation handelt sich um Sozialleistungen, sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA). Diese richten sich an Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Arbeitsplatz verloren haben oder davon bedroht sind. Verschiedene Sozialversicherungsträger wie Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und die Agentur für Arbeit unterstützen betroffene Personen mit LTA. Eine solche Leistung kann die Vermittlung eines neuen Jobs, eine Bildungsmaßnahme, ein Gründungszuschuss oder eine Anpassungsqualifizierung sein. Teilweise werden auch finanzielle Leistungen an den aktuellen Arbeitgeber gewährt. In diesem Fall bleiben die Betroffenen weiter in ihrem ursprünglichen Betrieb beschäftigt.

Berufliche Rehabilitation: Psychologe in blauen Hemd und schwarzem Anzug.
Psychologe Dirk Kupfer begleitet Menschen bei ihrer beruflichen Rehabilitation.

Was genau ist das Ziel einer beruflichen Rehabilitation?

Ziel einer beruflichen Rehabilitation ist der Erhalt und die Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit von Menschen. Dem Arbeitsplatzverlust soll vorgebeugt und die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt angestrebt werden. Durch eine Weiterbildung, Umschulung oder Integrationsmaßnahme kann z. B. der Weg in ein neues Berufsleben unterstützt werden. Von Fall zu Fall – sprich von Mensch zu Mensch – entscheidet sich, welche Maßnahme die passende ist. Die persönliche Situation, der berufliche Werdegang und der regionale Arbeitsmarkt werden dabei immer miteinbezogen. Grundsätzlich sollen Teilhabeleistungen die Folgen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung mildern, abfedern oder verhindern.

Wer kann eine berufliche Reha beantragen?

Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) können Sie erhalten, wenn Sie länger als sechs Monate gesundheitlich so beeinträchtigt sind, dass Sie Ihren bisherigen Beruf nicht mehr wettbewerbsfähig ausüben können. Die Einschränkungen können körperlicher, geistiger oder seelischer Art sein. Vor der Beantragung einer Teilhabeleistung müssen bestimmte versicherungsrechtliche Voraussetzungen erfüllt sein. Bei Unfällen, Berufskrankheiten oder Überfällen kommt z. B. die zuständige Berufsgenossenschaft auf Sie zu. Wird Ihr LTA-Antrag bewilligt, lädt Sie Ihr Reha-Berater in der Regel zu einem persönlichen Gespräch ein. Mit diesem besprechen Sie das weitere Vorgehen und klären Art und Dauer Ihrer Leistung. Diesen Weg muss also niemand alleine beschreiten.

Tipp: Grundlage jeder LTA-Maßnahme ist eine belastbare Aussage darüber, ob objektiv eine gesundheitliche Beeinträchtigung beim Arbeitnehmer vorliegt oder droht. Daher sollte vorab eine „medizinische Expertise“, etwa ein ärztliches Gutachten, vorliegen.

Wie läuft eine Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben ab?

Die Maßnahme einer beruflichen Rehabilitation verläuft meist nach dem Grundschema „Berufswegeplanung – Qualifizierung, Umschulung oder Erprobungen – Vermittlung“ ab. In der Berufswegeplanung klären Sie mit dem Reha-Berater ab, wie Ihre persönliche Integration in den Arbeitsmarkt am einfachsten gelingen kann. Sie können z. B. eine Umschulung absolvieren und einen neuen Beruf erlernen, eine Weiterbildung machen oder an einer Anpassungsqualifizierung teilnehmen. Letztere ermöglicht Ihnen, in Ihrem aktuellen Beruf zu bleiben. Es gibt auch Kurse, die abklären, welche beruflichen Alternativen sich für Sie eignen, wenn Sie noch gar nicht wissen, wo die Reise hingehen soll. Welche Qualifizierung am besten zu Ihnen passt, entscheidet sich auf Basis Ihrer Neigungen, Interessen, Eignungen und Berufserfahrungen. Entsprechend dieses „Briefings“ informieren Sie sich auf dem Markt der Reha-Anbieter und entscheiden sich für einen Träger. Die Kosten für die jeweilige Maßnahme übernimmt Ihr Sozialversicherungsträger.

Was passiert, wenn ich den passenden Reha-Träger gefunden habe?

Wenn Sie eine berufliche Rehabilitation anfangen, sind Sie zu Beginn für den Reha-Anbieter eine Black Box. Für mich als Ansprechpartner sind Sie kein Automat, bei dem ich aufgrund von festgelegten Fakten und Daten bestimme bzw. genau weiß, welche berufliche Tätigkeit zukünftig für Sie in Betracht kommt. Stellen Sie sich daher darauf ein, dass die Mitarbeiter des Reha-Trägers Ihnen Fragen zum sozialen Umfeld, ihrem Arbeitsalltag, Freizeitaktivitäten und Ihren Erwartungen an die LTA stellen. Oftmals kommt auch ein Berufsplan B mit ins Spiel. Bei allen Teilhabeleistungen haben Sie es meist mit einer für Sie zuständigen festen Bezugsperson zu tun. Ihr Sozialversicherungsträger wird über den Stand der Fortschritte regelmäßig informiert. Dazu gehören auch persönliche Gespräche mit Ihnen, dem Reha-Berater und ihrer Bezugsperson beim Träger.

Grundsatz jeder beruflichen Rehabilitation ist es, dass gemeinsam mit Ihnen entschieden wird. Nicht über Sie.

Wie lange dauert eine berufliche Rehabilitation?

LTA-Maßnahmen dauern grundsätzlich so lange, wie es für das angestrebte Berufsziel allgemein üblich oder vorgesehen ist. Meist zwischen drei und 24 Monaten. Während dieser Zeit sind Sie sozial- und unfallversichert und erhalten in der Regel zusätzliche Leistungen, die Ihren Unterhalt sichern.

Was genau ist Ihre Aufgabe bei Ihrem Arbeitgeber WBS TRAINING?

Ich baue dort seit 2014 das Geschäftsfeld der beruflichen Rehabilitation auf. Unser Ziel ist es, Menschen, die ihrem ursprünglichen Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen können, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Immer unter Berücksichtigung der gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Wir haben also einen Vermittlungsauftrag. WBS TRAINING bietet als Anbieter für Weiterbildungen und Umschulungen eine Fülle an Qualifizierungen an, auf die wir zur Verbesserung der Vermittlungschancen unserer Kunden zurückgreifen können. Im besten Fall können Sie anschließend wieder auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß fassen.

Lassen Sie mich das an einem Beispiel erklären. Wenn ein Bäcker eine Mehlallergie entwickelt und eine anerkannte Berufskrankheit droht, kommen Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA) in Betracht. Die zuständige Berufsgenossenschaft beauftragt uns, mittels Berufswahlverfahren, Leistungstests und betrieblicher Erprobungen das vom Kunden ausgewählte bzw. gewünschte Berufsbild hinsichtlich Neigung und Eignung zu bestimmen. Wenn die Berufsgenossenschaft zustimmt, kann der Versicherte einen neuen Beruf erlernen mittels Weiterbildung, Umschulung oder direkter Vermittlung in den Arbeitsmarkt. Das ist eine Variante der beruflichen Rehabilitation.

Welche zusätzlichen Tipps haben Sie noch für Betroffene?

Wer das Gefühl hat, dass er seinen aktuellen Job nicht mehr ausführen kann – aufgrund körperlicher Erkrankungen, wiederholter längerer Krankheit oder anhaltender Ermüdung – kann, gemeinsam mit uns, in einem kostenfreien Beratungsgespräch ausloten, ob LTA in Betracht gezogen werden können. Sie sollten dann bestenfalls schon ein medizinisches Gutachten besitzen. Wir versuchen die „Nebelwand“ im Bereich der Teilhabeleistungen aufzulösen und überlegen, was als nächstes zu tun ist. Die Servicestellen für Rehabilitation bieten Ihnen diese Hilfe ebenfalls an. Grundsätzlich gilt: Scheuen Sie nicht den Kontakt zu einem Sozialversicherungsträger, wenn Ihr Arbeitsplatz aufgrund gesundheitlicher Aspekte bedroht ist.

Tipp: Stellen Sie bitte erst einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben (LTA), dann informieren Sie sich über Bildungsmaßnahmen, Umschulungen oder Integrationsmaßnahmen, die nach ihrer Meinung für Sie in Frage kommen. Häufig erleben wir Ratsuchende, die einen festen Plan haben, welche Teilhabeleistung für Sie in Betracht kommt, wohingegen der Reha-Berater des Sozialversicherungsträgers die Sachlage ganz anders einschätzt.


Geförderte Weiterbildungen und Umschulungen.

Du möchtest beruflich neu durchstarten? Das Team von WBS TRAINING berät dich gern.

Zum Bildungsangebot.


30 Kommentare

  1. Mailin Dautel

    Bei meiner Mutter wurde Rheuma diagnostiziert und so mit konnte sie in ihrem Job nicht bleiben. Ein Glück hatte sie dann eine berufliche Rehabilitation bekommen. Da hat ihr wirklich um einiges geholfen.

  2. Bei mir ist es so, dass ich auf Grund verschiedener Beeinträchtigungen meinen Job in der Produktion eines Autozulieferbetriebes nicht mehr bzw.nur noch sehr eingeschränkt ausüben kann. Antrag auf LTA gestellt und bewilligt. Es hieß beim persönlichen Gespräch mit der Reha-Beraterin, dass auch der Erhalt des Arbeitsplatzes unterstützt werden kann. Mein langjähriger AG hat anhand der Atteste und sozialmedizinischen Gutachten jetzt eine Arbeitsplatzbegehung gemacht und die Arbeitsplätze mit der Schwerbehindertenvertretung herausgesucht, die noch in Frage kommen und diese konkret benannt. Es sind weniger als 5% aller überhaupt vorhandenen Arbeitsplätze. Sie würden die Einschränkungen berücksichtigen. Im Normalfall muss bei uns jeder jeden Arbeitsplatz in der Produktion machen, das wird zu jeder Schicht neu eingeteilt. Somit gibt es schon erhebliche Einschränkungen. Nun brauchen wir in allen Bereichen Arbeitssicherheitsschuhe. Auf meine Anfrage an die Reha-Beraterin, ob ich diese im Rahmen der LTA beantragen kann, sagte sie nur: Nein, das werde ich ablehnen, wenn sie weiterhin als Werkerin beim alten AG beschäftigt sein werden- egal ob unter geänderten und den Behinderungen angepassten Umständen. Nur bei einer richtigen Umsetzung gibt es LTA. So würde ich nicht mal die notwendigen orthopädischen Arbeitsschutzschuhe bekommen. Also muss ich mich weiter mit den “normalen” Sicherheitsschuhen quälen, welche ja wesentlich zu den immer größer werdenden Fußproblemen beigetragen haben trotz Einlagen (Rentenversicherung hat vor Jahren schon mal die Schuhe abgelehnt- Einlagen würden reichen; die Folge waren nachfolgend weitere OPs mit weiterer Verschlechterung des Zustandes). Inzwischen habe ich deswegen einen GdB von 30 und bin gleichgestellt. Ich soll nur noch überwiegend sitzende Tätigkeiten ausüben, was alles bei der Auswahl der Arbeitsplätze berücksichtigt wurde. Trotzdem wurde mir angekündigt seitens der RV, den Antrag abzulehnen. Ich brauche ihn gar nicht erst stellen. Was hat das mit Erhalt des Arbeitsplatzes zu tun? Umschulung würde auch nicht genehmigt werden, da ich mit 50 “zu alt” bin. Fühle mich im Stich gelassen von der RV.

  3. Trotz Vergleich will die Rentenversicherung die Massnahme nicht übernehmen habe mit Willkür Zeitverzögerung der Ämter zu tun was tun ? Möchte nicht zum Sozialfall werden müssen kann meine erlernten Berufe berufsbedingt nicht mehr ausüben

    • Andrea

      Liebe Leserin, dass es mit Ihrem Weiterbildungswunsch bisher nicht geklappt hat, tut uns sehr leid. Hier erhalten Sie einen ersten Überblick über alle weiteren Fördermöglichkeiten: http://www.wbstraining.de/bildungsfoerderung. Gern können Sie sich vom Team Bildungsberatung der WBS TRAINING unter folgender Telefonnummer persönlich dazu beraten lassen: 0800 927 927 9 (Montag bis Freitag von 8 – 20 Uhr, Samstag von 9 – 15 Uhr). Die Beratung ist für Sie selbstverständlich kostenlos und unverbindlich. 🙂

  4. Tom Vogt

    Bisher bin ich noch nicht wirklich aus gesundheitlichen Gründen vom meinem Job ausgeschieden. Klar geht einem mal nicht sehr gut und man kann mal fehlen aber so sehr gravierend war es bisher bei mir nicht. Aber es ist gut zu wissen dass einem geholfen wird wenn man früh zeitig von seiner Arbeit ausscheidet.

  5. Birgit Ankirchner

    Hallo, ich habe hier auch mal eine Frage bezüglich meiner Weiterbildung oder Umschulung. Ich bin von mehreren Ärzten berufsunfähig geschrieben, das heißt ich kann meinen Beruf als Erzieherin nicht mehr ausüben, habe nun jetzt den Teilhabe Antrag von der Rentenversicherung bekommen und habe nächste Woche meinen Beratungstermin. Leider fühle ich mich gesundheitlich von den Schmerzen her immer noch nicht fähig eine Weiterbildung oder Umschulung zu beginnen, mein krankengeld endet aber Mitte Juli. Wer übernimmt die Zahlungen in der Zeit nach Ablauf des Krankengeldes bis zum Beginn meiner Umschulung, in der ich dann Übergangsgeld erhalte?

    • Andrea

      Liebe Birgit, zum Thema Übergangsgeld können wir dir leider keine Auskunft geben. Solltest du jedoch Fragen zu deiner Umschulung haben, kannst du dich kostenlos vom Team Bildungberatung der WBS TRAINING beraten lassen: 0800 927 927 9 (kostenfrei aus allen Netzen). Das Team von Hallo Karriere wünscht dir viel Erfolg und vor allem Gesundheit!

  6. Stefanie Heinze

    Wegen eines Antrags auf berufliche Rehabilitation musste ich im letzten Monat eine stationäre Reha machen. Der Artz dort unterstützte meinen Antrag und entließ mich arbeitsunfähig.
    Derzeit habe ich einen befristeten Arbeitsvetrag der in drei Monaten endet. Den Vertrag hätte ich gerne noch bis zum Bewilligungsbescheid der RV hätte ich gerne noch bis zum Bewilligungsbescheid erfüllt. Aber das ist lt. Sozialberatung nicht möglich. War jemand in ähnlicher Situation und weiß, wie lange sich das Verfahren noch hinziehen kann?

    • Hallo, ich bin seit 10/2017 krank aufgrund meiner Erkrankung. Habe dann eine medizinische Reha beantragt, die wurde 05-06/2018 durchgeführt und vom Chefarzt wurde ich dann Berufsunfähig + Prüfung auf LTA + AU entlassen. Die RV lehnte den LTA-Antrag ab, da ich noch nicht “krank genug” sei & einfach nur meine Wirbelsäule trainieren sollte. Auf die Lungenerkrankung wurde garnicht eingegangen. Daraufhin Widerspruch eingelegt, dieser wurde nur von einer Stelle zur nächsten weitergegeben. Nach weiteren 8 Monaten habe ich dann zufällig erfahren, dass über einen Widerspruch innerhalb von 3 Monaten beschieden werden muss (§ 88 SGG). Als ich die RV postalisch darauf aufmerksam gemacht habe, bekam ich auf einmal eine Einladung zum Gutachter (06/2019). Dieser hat in seinem Gutachten genau das selbe festgehalten, als auch der Chefarzt in der Reha-Klinik ein Jahr zuvor. Meinen Bescheid habe ich diese Woche bekommen. Antragstellung 06/2018 – Antragsbewilligung 07/2019. 11 Monate Wartezeit, wenn man 2 verschiedene Diagnosen von 2 verschiedenen Fachärzten vorweisen kann.

  7. Ich habe meine Teilhabe am Arbeitsleben wegen meiner Depressionen alleine abgebrochen. Nun bin ich aus der Teilhabe am Arbeitsleben raus. Die DRV hat mir einen Bescheid über Widerruf geschickt. Was passiert jetzt mit mir?

    • Andrea

      Liebe Heike, einem Wiedereinstieg ins Berufsleben steht aus unserer Sicht nichts im Wege. 🙂 Denn neben der DRV fördern auch die Berufsgenossenschaften oder Reha-Abteilungen der Agentur für Arbeit oder das Jobcenter in der Regel eine Weiterbildung oder Umschulung, wenn dir die Ausübung deines bisherigen Berufs aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr möglich ist. Sie bieten dir Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die auch Lehrgangs-, Fahrt- und Verpflegungskosten beinhalten. Je nach persönlicher Situation können weitere Kosten übernommen werden. Weitere Details zum Thema geförderte Weiterbildungen und Umschulungen sowie direkte Ansprechpartner/-innen findest du auf der Website der WBS TRAINING: https://www.wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation. Das Team von Hallo Karriere wünscht dir alles Gute und viel Erfolg!

  8. John-Pierre Binder

    Ich leide seit Monaten oder mehren Jahre Depression und lag Störung giebt da möglich leiten da wieder raus zu kommen

  9. Hallo. Ich bin seit November 2019 aufgrund von Depressionen hinsichtlich Arbeitsplatz krankgeschrieben. Nach einer anschließenden Reha im März 2020 wurde ich arbeitsunfähig entlassen mit dem Hinweis auf LTA, sowie Arbeitsplatzumbesetzung sofern möglich, oder einer Qualifizierungsmaßnahme im Entlassungsbericht. Einen LTA Antrag, welchen ich stellte, lehnte die DRV nun kürzlich ab, mit der Begründung das meine Erwerbstätigkeit nicht eingschränkt sei und ich dem Beruf weiter ausüben könnte. Ich muss nun Widerspruch einlegen und weiß nicht genau wie ich da vorgehen soll? Ich würde gerne eine Fortbildung machen oder einen Arbeitsplatzwechsel auch in Betracht ziehen. Ich bin seit November hinsichtlich dieser Problematik in psychiachtrischer Behandlung und seitens des Psychiachters ist es nicht empfehlenswert an den alten Arbeitsplatz zurück zu kehren. Eine kurze Stellungsnahme habe ich dazu bereits. Wie kann ich am besten Vorgehen, dass mein Einspruch doch noch Erfolg haben könnte? Vielen Dank für Rückinfo.

    • Andrea

      Lieber Andy,
      vielen Dank für deinen Kommentar und schön, dass du den Weg zu uns gefunden hast. 🙂 Gerne kannst du unseren Ansprechpartner für berufliche Rehabilitation, Herrn Dirk Kupfer, einmal direkt kontaktieren:
      0800 2355235-070 (kostenfrei und unverbindlich).
      Weitere Informationen zum Thema berufliche Rehabilitation findest du zudem auf der Website von WBS TRAINING: http://www.wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation/
      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  10. 2018 hatte ich 2 Operationen an der Halswirbelsäule und bin seit dem Krankgeschrieben. Im Juli hatte ich eine Berufliche Rehabilitation. Nun kann ich in den erlernten Beruf als Verkäuferin nicht mehr ausüben. Die Reha gab mir einen LTA Antrag mit. Schön und gut wenn man weiß für welchen Beruf man infrage kommen kann wenn ich nur noch leichte Tätigkeiten ausüben kann und bereits 47 Jahre bin. Was kann ich tun?

    • Andrea

      Liebe Silke,
      schön von dir zu lesen! 🙂 Gerne kannst du dich von Dirk Kupfer, Ansprechpartner für berufliche Rehabilitation bei WBS TRAINING, telefonisch beraten lassen:
      0800 2355235-070 (kostenfrei und unverbindlich).
      Weitere Informationen zum Thema berufliche Rehabilitation findest du zudem auf der Website von WBS TRAINING: http://www.wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation
      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  11. Hallo liebe Andrea,

    ich darf im 59. Lebensjahr sein, durch einen Unfall höre ich schlecht. Ich verfüge über normale Schulbildung und Berufsabschluss als Bürokauffrau. Seit 2012 bin ich nun arbeitslos, absolvierte in den letzten Jahren zahlreiche Massnahmen und auch ein dreimonatiges Praktikum in einer Krankenhausverwaltung. Mein Gehör kann leider auch durch ein Hörgerät nicht 100% ausgeglichen werden.

    Nun hat meine Fallmanagerin vom Jobcenter mündliche Auffordung zur beruflichen Rehabilition gegeben. Sie könne mich nicht mehr in Massnahmen schicken. Was hat das für einen Sinn, die seit 50 Jahren schlecht hört und wo ich mich nun ärztlichen Untersuchungen unterziehen muss. Ich habe keine gesundheitlichen Probleme, ich bin keine 18 mehr. Ich nahm alles vom Jobcenter wahr, wenn ich mich bewerbe, gingen hinsichtlich meines Alters und Handycap alle Rollläden runter.

    Ist das alles so richtig denn ich befürchte, dass bei mir gesucht wird und ab in die Frührente.

    • Andrea

      Liebe Birgit,

      vielen Dank, dass du mit uns deine persönliche Geschichte teilst. Da ich selbst auch Hörgeräte trage, kann ich mir gut vorstellen vor welchen Herausforderungen du tagtäglich stehst. Mit einer Weiterbildung für Berufliche Rehabilitation kann dir ein Wiedereinstieg in die Berufswelt gelingen. Nutze also deine Chance!

      Bei WBS TRAINING hast du zudem die Möglichkeit, ein individuelles Berwerbungstraining zu absolvieren. Im Fokus stehen dabei deine individuelle Situation, deine Karriereziele – und deine Stärken!

      Du kannst dich gern von Dirk Kupfer (Ansprechpartner für Berufliche Rehabilitation bei WBS TRAINING) telefonisch beraten lassen:
      0800 2355235-070 (kostenfrei und unverbindlich).

      Weitere Informationen findest du zudem auf dieser Webseite: http://www.wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation

      Viel Erfolg!
      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  12. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin seit über einem Jahr arbeitslos, parallel lief ein Antrag zur Teilhabe am Arbeitsleben über die RV, welcher auch bewilligt wurde, aus der Arbeitslosigkeit heraus habe ich mich nun selbständig gemacht, ohne Gründerzuschuß.
    Meine Frage ist nun , gibt es eine Selbstständigenförderung über die Rentenversicherung?

    Durch die beruflichen Einschränkungen auf Grund der Coronamaßnahmen und die daraufhin entstandenen Verdienstausfälle habe ich Grundsicherung beantragt und führe so meine Selbständigkeit weiter aus.
    Vielen Dank für die Antwort im voraus.

    • Andrea

      Liebe Katrin,

      schön von dir zu lesen. Leider können wir dich hierzu nicht beraten. Schau einmal auf der Website der DRV nach, hier findest du sicher die passende Antwort. 🙂

      WBS TRAINING bietet Existenzgründerseminare an. Dazu kannst du dich gerne vom Team Bildungsberatung beraten lassen (kostenlos und unverbindlich):
      0800 927 927 9

      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  13. Thomas Karbowski

    Gut zu wissen, dass die berufliche Rehabilitation als Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben definiert wird. Mein Onkel ist seit vielen Jahren als Therapeut tätig. Er sagt, dass Rheuma und die sonstigen Gelenkerkrankungen am öftesten zur Berufsunfähigkeit führen.

  14. Martina Ulmschneider

    Liebes Team,
    bin sehr interessiert an einer Beratung für meinen weiteren beruflichen Lebenslauf. Möchte mich gerne im Gesundheitsbereich weiterbilden. Habe eine Umschulung zur Landschaftsgärtnerin gemacht, 13 Jahre Berufserfahrung, 2013 burnout, psychosomatische Tagesklinik, 2014 Zeitarbeit, Arbeits-/Wegeunfall, 9 Monate Reha (6 Monate Krankengeld, dann ALG II), 2015 Zertifikatskurs Betreuungsassistentin für Demenzkranke (selbst finanziert,ALG II), 2016 Zertifikatskurs Präsenzkraft (IHK), gefördert als Reha-Massnahme durch jobcenter, Sommer 2016 bis Winter 2019 als Alltags-und Wohnbegleitung beschäftigt, Kündigung, seither ALG I und aktuell ALG II, mein Energielevel ist wegen Tinnitus und Schwerhörigkeit (Hörgeräteversorgung) schnell erschöpft. Mein Alter ist 57 und ich bin mental sehr gerne mit neuen Methoden für die Gesunderhaltung beschäftigt und möchte mich gerne in diesem Bereich zumindest teilselbsständig machen. Vielleicht können Sie mir dabei behilflich sein einen gangbaren Weg zu finden, herzlichen Dank für diese Plattform, mit freundlichen Grüssen

    • Andrea

      Liebe Martina,

      wir freuen uns, dass du dich bei uns gemeldet hast. Und toll, dass du dich beim so wichtigen Gesundheitsbereich einbringen möchtest.

      Bei unseren Kolleginnen und Kollegen von WBS TRAINING hast du die Möglichkeit ein Existenzgründerseminar zu absolvieren. Mithilfe eines Einzelcoaching erfährst du u. a. , wie du dich optimal auf deine (Teil-)Selbständigkeit vorbereitest, wie du deinen Businessplan erstellst und welche Finanzierungsmöglichkeiten sowie Förderprogramme für dich infrage kommen.

      Solltest du noch Fragen bzgl. deiner beruflichen Rehabilitation haben, findest du hier die Ansprechpartner/-innen für deine Region. Die Beratung ist für dich selbstverständlich kostenlos und unverbildlich.

      Deine Weiterbildung bei WBS TRAINING ist übrigens bis zu 100 % mit Bildungsgutschein oder Vermittlungs- und Aktivierungsgutschein (AVGS) förderbar. 🙂

      Viele Erfolg!
      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  15. Martin Lobinger

    Gut zu wissen, dass Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben von Arbeitnehmern erhalten werden können, die seit länger als sechs Monaten gesundheitlich beeinträchtigt sind. Mein Onkel arbeitet seit fast 20 Jahren als Orthopäde und Rehabilitationstherapeut. Er sagt, dass er bereits vielen Menschen geholfen hat, ihre Arbeitsfähigkeit zurückzuerlangen.

  16. Guten Tag, ich bin seid 1.10.19 im Krankengeld wegen Chronischen Schmerzen über Jahre hinweg mit Somatformen Störungen, chronische Gastritis Reizdarm Syndrom, Fibromyalgie , Mittelgradige Depression. Dieses wurde auch in der Psychosomatischen Rehabilitation von 9.9.20-14.10. Diagnostiziert mit der Epekrise das ich ( 56) Wegen hoher Körperlicher Belastbarkeit , sowie schweres Heben und tragen schwerer Lasten ect unter 3 Std in meinem Beruf als Friseurin belastbar bin. Dem kann ich folgen zumal ich noch eine seltene Augenerkrankung die nicht behandelbar ist und das zentrale sehen nicht mehr vorhanden ist Rest visus von 0,2 linke Auge. Feines arbeiten an Kunden nicht mehr möglich stresst mich alles nur noch. So nun meine Frage es wurde eine LTA Prüfung vorgeschlagen . Sehe mich noch lange nicht in der Lage diese zu beantragen zumal ich nicht wirklich weiß was da mir vorgeschlagen wird . Weiß nicht was ich nach 38. Jahren Friseurin alternativ machen sollte. Die Krankenkasse hat mich nun dazu aufgefordert bis zum 1.3. Einen Antrag auf LTA oder Erwerbsminderung zu stellen . Ich weiß gar nichts mehr. Wie und was. Weis nur das ich seid 12 Jahren vor meinem Schmerz weggelaufen bin und ich nun die reture bekommen hatte komplett cut. Und kann einfach nicht mehr. Muss ich nun diesen LTA Antrag stellen obwohl ich noch nicht gesen bin und ich immer wieder kehrende Ausfälle haben würde. Es wäre schon ein Wunder wenn man mich nach so einer langen Odyssee in ein paar Wochen meine Leistung und Gesundheit wieder herstellen könnte.oh das wäre schön Was würde für mich in Frage kommen??

    • Andrea

      Liebe Netti,

      hab vielen Dank dafür, dass du deine persönlichen Erfahrungen mit uns teilst.

      Unsere Kolleginnen und Kollegen von WBS TRAINING beraten dich gern kostenlos und unverbindlich. Gemeinsam könnt ihr deine Möglichkeiten einmal beleuchten. 🙂
      Auf dieser Webseite findest du die Ansprechpartner/-innen für berufliche Rehabilitation – je nach Region: wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation

      Viele Erfolg und toi toi toi für deine Gesundheit!

      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  17. munichmen

    Hallo, folgendes Problem liegt bei mir vor. Komme aus einer langanhaltenden Arbeitslosigkeit seit Feb 2019, im Jahr 2019 habe ich noch viele Chancen gehabt und hatte unterschiedliche Chancen um weiter zu kommen, dann kam ich in eine OP in München mit Leidensgeschichte Analprobleme. Und dann kam Corona, dass mir alle Chancen auf ein richtige Arbeit weg genommen hat. Ende des Jahres 2020 hat es mir gereicht und bin ein Arbeitsplatz eingegangen, der nicht wirklich meinen gesundheitlichen Voraussetzungen entspricht, jetzt bin ich nach sechs Wochen gefährdet meinen Arbeitsplatz als Abfertiger am Flughafen mit Paketen zu verlieren. Ich weiss nur nach sechs Wochen, dass der Arbeitsplatz nicht meinen Fähigkeiten und seelischen, geistigen und körperlichen Vorrausetzungen entspricht. Wie kann das nur mit mir weiter gehen, ich habe Probleme mit mein Knie und an Übergewichtig leide ich auch etwas seit mehreren Jahren. Könnten sie mir schreiben, Tipps geben. Vielen herzlichen Dank. Gute Nacht

    • Andrea

      Hallo und vielen Dank, dass du dich vertrauensvoll an uns wendest.

      Mit einer Weiterbildung oder Umschulung kannst du dich schon jetzt fit für deinen Traumjob machen. Dank Online-Lernformaten ist dies auch in Covid19-Zeiten möglich!

      Bist du arbeitsuchend oder von Arbeitslosigkeit bedroht, hast du zudem die Möglichkeit deine Wunschqualifizierung mit einem Bildungsgutschein von deiner Agentur für Arbeit oder deinem Jobcenter zu 100 Prozent fördern zu lassen.

      Rufe einmal direkt unsere Kolleginnen und Kollegen von WBS TRAINING an (kostenlos): 0800 927 927 9
      Das Team Bildungsberatung berät dich gerne persönlich und unverbindlich.

      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

  18. Moin..
    meine LTA sind genehmigt und man empfiehlt mir eine 4 Wöchige Berufsfindung in einem Berufsförderungswerk ,in einem geschützten Rahmen ,zu absolvieren. Weder ich noch meine Therapeutin sehen es so, dass eine geschützte Massnahme von Nöten ist. Alternativvorschläge wurden bisher abgelehnt. Nun soll ich mich wieder an meine Reha Beraterin wenden. Diese ist aber nur offen für dies BfW und schmettert sonst alles ab, wenn ich nicht diese 4 Wöchige Berufsfindung mache. was passiert wenn ich die LTA jetzt ablehne? kann ich dann eine Umschulung über die Agentur für Arbeit machen? oder gibt es irgendwie eine Möglichkeit nicht in dieses BfW zu müssen? ich bin krankheitseinsichtig und wirklich offen für alles, aber ich möchte keine Massnahme in einem geschützenden rahmen!

    • Andrea

      Liebe/-r N.,

      lasse dich gerne von unseren Kolleginnen und Kollegen von WBS TRAINING dazu beraten. Gemeinsam könnt ihr deine Möglichkeiten einmal beleuchten. 🙂
      Auf dieser Webseite findest du die Ansprechperson für berufliche Rehabilitation für deine Region: wbstraining.de/weiterbildung-berufliche-rehabilitation

      Die Beratung ist für dich selbstverständlich kostenlos und unverbindlich.

      Es grüßt das Team von Hallo Karriere.

Schreibe ein Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.