Diese Weiterbildungen und Fördermöglichkeiten solltest du kennen.

Umsatzeinbußen, Kurzarbeit oder gar Jobverlust. Die Corona-Krise verschärft den Wandel der Beschäftigungsverhältnisse. Das ist eine gute Gelegenheit dir Gedanken zu deiner Karriere zu machen. Stimmt die Bezahlung? Bringt mir mein Beruf Erfüllung und habe ich auch zukünftig gute Perspektiven? Fragen wie diese solltest du dir nun stellen. Klar – leider ist kein Job vollständig krisensicher. Doch ob wir ein glückliches Leben führen – oder eben nicht – entscheidet auch die Berufswahl. Die gute Nachricht: Selbst, wenn du bereits seit vielen Jahren in einem Beruf arbeitest, ist dies keine Entscheidung fürs Leben. Es gibt zahlreiche Wege, wie du eine neue Karriere starten und endlich genau den Job finden kannst, den du dir immer gewünscht hast. Wir zeigen dir, wie du dieses wichtige Thema richtig anpackst und trotz der Krise Karriere machst.


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Wann ist eine berufliche Neuorientierung sinnvoll?

Corona hin oder her: Es gibt eine Menge guter Gründe, die für einen beruflichen Neustart sprechen. Da du diesen Beitrag liest, denkst auch sicher du darüber nach, den Job zu wechseln oder dich beruflich weiterzuentwickeln. Du bist dir aber nicht ganz sicher, ob du diesen Schritt wirklich gehen möchtest? Folgende Anzeichen sprechen dafür, dass du bereit bist für neue Aufgaben:

  • Akute Krisen: Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie schnell ganze Wirtschaftszweige, Branchen und Unternehmen Schiffbruch erleiden können. Neben Künstler/-innen, Restaurantbesitzer/-innen oder Event-Manager/-innen leiden auch viele andere Berufszweige unter der Pandemie. Das Virus wird uns vermutlich noch lange beschäftigen. Umso besser, wenn du jetzt die Chance ergreifst und deiner Karriere eine neue Richtung gibst.
  • Keine Perspektive: Allein durch die Digitalisierung werden in Zukunft viele Jobs wegfallen oder sich in eine völlig andere Richtung entwickeln. Auch wenn niemand einen Blick in die Glaskugel werfen kann – überlege genau, ob deine Arbeitsstelle auch in fünf oder zehn Jahren gebraucht wird.
  • Schlechte Bezahlung: Klar – nicht jeder von uns kann mit dem Ferrari zur Arbeit fahren und den Feierabend vor dem Kamin in der eigenen Luxusvilla verbringen. Dein Gehalt sollte dir aber ein komfortables Leben ermöglichen und dir und deiner Familie finanzielle Sicherheit bieten.
  • Unangenehme Arbeitsatmosphäre: Wenn du regelmäßig mit Bauchschmerzen zur Arbeit fährst, von deinen Kolleg/-innen oder den Chef/-innen nicht wertgeschätzt wirst oder dich einfach nicht mehr motivieren kannst, ist es Zeit für etwas Neues.
  • Drohende Arbeitslosigkeit: Wer arbeitssuchend ist, macht häufig eine Umschulung und findet so seinen Weg auf den Arbeitsmarkt. Doch auch wenn es deine(r)Arbeitgeber/-in wirtschaftlich schlecht geht, die ganze Branche Probleme hat oder du aus anderen Gründen von Arbeitslosigkeit bedroht bist, sind eine Umschulung oder eine Weiterbildung sinnvoll.
  • Gesundheitliche Probleme: Manche Jobs sind körperlich oder psychisch besonders belastend. Nicht jede/-r kann das bis zur Rente aushalten. Mit einer Weiterbildung oder Umschulung findest du schnell eine Alternative und kannst im Idealfall weiter Vollzeit arbeiten, ohne dass deine Gesundheit Schaden nimmt.

Natürlich gibt es viele weitere Gründe, die für eine berufliche Neuorientierung sprechen. Jeder Mensch hat hier seine ganz eigenen Gedanken und Ziele.

Welche Vorteile bietet eine Weiterbildung?

Du bist in deinem Job eigentlich zufrieden? Du möchtest aber deinen „Marktwert“ steigern, traust dir höhere Aufgaben zu oder möchtest mehr Verantwortung übernehmen? Dann ist eine Fort- oder Weiterbildung genau das Richtige für dich. Denn egal, welchen Karriereweg du bisher eingeschlagen hast: Die eigenen Kompetenzen weiterzuentwickeln, ist immer eine gute Idee. Hier einige Vorteile auf einen Blick:

  • Know-how: Über eine Weiterbildung erwirbst du neue Kompetenzen, baust deine vorhandenen Talente weiter aus und entwickelst dich auch persönlich. Das wird nicht nur dein aktuelles Unternehmen honorieren. Auch für andere potenzielle Arbeitgeber/-innen wirst du deutlich interessanter.
  • Verantwortung: Du möchtest höhere Aufgaben übernehmen, ins Management einsteigen oder endlich zum/zur Abteilungsleiter/-in ernannt werden? Diese und viele weitere Ziele erreichst du mit einer konsequenten Weiterbildung.
  • Gehalt: Wir haben es bereits angesprochen: Von einer erfolgreichen Weiterbildung wirst du sicherlich auch finanziell profitieren. Schließlich ist Wissen das wertvollste Gut in unserer Informationsgesellschaft.

Nicht nur du selbst, profitierst von deinen neuen Kompetenzen. Auch dein Arbeitgeber ist auf Fach- und Führungskräfte angewiesen, die auf dem neuesten Stand sind. Deshalb sind viele Unternehmen bereit, eine Weiterbildung finanziell zu fördern.

Berufliche Neuorientierung dank WBS TRAINING.
Du träumst von einer beruflichen Neuorientierung? Geförderte Weiterbildungen und Umschulungen machen es möglich. Trau dich! (Quelle: Unsplash/Eunice Lituañas)

Wer bezahlt die Weiterbildung?

Ob dein/-e Arbeitgeber/-in die Weiterbildung tatsächlich fördert und wie hoch diese Förderung ausfällt, ist individuell sehr verschieden. Klar ist: Die gewünschte Weiterbildung sollte auch für deine/-n Arbeitgeber/-in einen erkennbaren Nutzen haben. Perfekte Spanischkenntnisse helfen dir vielleicht beim nächsten Urlaub im Süden, sind aber für die kleine Steuerkanzlei in Freising eher uninteressant. Überlege also, welche Weiterbildung dir und deinem Unternehmen gleichermaßen weiterhilft. So stehen die Chancen sehr gut, dass dein/-e Chef/-in einer finanziellen Förderung zustimmt. Falls es dennoch nichts mit der Unterstützung durch deine Vorgesetzten wird, gibt es andere Alternativen.

  • Geteilte Kosten: Eine Möglichkeit besteht darin, dass du einen Teil der Kosten übernimmst und Dein Unternehmen ebenfalls einen bestimmten Teil.
  • Eigenfinanzierung: Wenn dein Unternehmen keinen Zuschuss zahlen will oder kann, ist es natürlich auch möglich, dass du die Weiterbildung vollständig aus eigener Tasche bezahlst.
  • Staatliche Förderung: Bestimmte Weiterbildungen werden durch staatliche Zuschüsse gefördert. Ob dies auch für die von dir gewünschte Weiterbildung zutrifft, können dir die Expert/-innen der WBS AKADEMIE oder der Agentur für Arbeit verraten.

Weitere Fördermöglichkeiten sind das sogenannte Aufstiegs-BAföG, die Bildungsprämie sowie der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, über die mehrere hundert Aufstiegsfortbildungen finanziell bezuschusst werden.

Berufliche Neuorientierung: Ist eine Umschulung das Richtige für mich?
Gerade, wer schon seit längerer Zeit arbeitssuchend ist, denkt oft über eine Umschulung nach. Eine Umschulung kann durchaus der richtige Schritt sein, um der eigenen Karriere neuen Antrieb zu geben. Gerade, wenn dein Beruf durch die Digitalisierung bedroht ist oder aus anderen Gründen nicht mehr nachgefragt wird, empfehlen wir dir eine Umschulung. Anders als eine klassische dreijährige Berufsausbildung, dauert die Umschulung nur zwischen 24 und 30 Monaten. In dieser Zeit erwirbst du alle wichtigen Kompetenzen, die für eine Tätigkeit in dem neuen Berufsfeld wichtig sind.

Ist eine Umschulung bei gesundheitlichen Problemen möglich?
Ja – viele Menschen, die ihren alten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben können, machen eine Umschulung. Mögliche Auslöser sind ein Arbeitsunfall oder eine Berufskrankheit. Diese müssen ärztlich festgestellt und mit einem Attest nachgewiesen werden.

Wer bezahlt die Umschulung?
Im Gegensatz zur Weiterbildung wird eine Umschulung in den meisten Fällen direkt vom Staat bezahlt. Die Agentur für Arbeit prüft vorab, ob du für die jeweilige Umschulung geeignet bist, sagt dir, welche Perspektiven du mit dem neuen Job hast und empfiehlt dir seriöse Bildungsträger, bei denen du die Umschulung durchführen kannst.

Umschulung als Chance für berufliche Neuorientierung.
Wer wagt, gewinnt: Deine berufliche Neuorientierung gelingt dir mithilfe einer Umschulung bei WBS TRAINING. (Quelle: Unsplash/Brooke Cagle)

Welche Formen der Umschulung gibt es?

In Deutschland existieren drei verschiedene Möglichkeiten einer Umschulung. Welche davon für dich in Frage kommt, solltest du mit deine/-r Berater/-in der Agentur für Arbeit besprechen.

  1. Die betriebliche Umschulung: Bei einer betrieblichen Einzelumschulung wird die Umschulung direkt in einem Betrieb durchgeführt. Der Praxisanteil ist entsprechend hoch und die Chancen auf eine Übernahme in das Unternehmen sind ausgezeichnet.
  2. Schulische Umschulung: Einige Berufe werden nicht in den Betrieben selbst ausgebildet, sondern an den Berufsfachschulen. Allerdings zahlen die Schulen keine Ausbildungsvergütung.
  3. Überbetriebliche Umschulung: Bei der Umschulung bei einem Bildungsträger übernimmt dieser die Funktion des Ausbildungsbetriebes. Der jeweilige Bildungsträger organisiert die Ausbildung mittels Praktika in verschiedenen Betrieben, unterhält aber auch eigene Lehrwerkstätten oder Lehrfirmen, in denen die Ausbildung stattfindet.

In jedem Fall ist eine Umschulung eine hervorragende Möglichkeit, um beruflich voranzukommen. Informiere dich aber vorab, welche Berufe dich besonders interessieren und überlege, ob der gewünschte Beruf wirklich zu dir, deinen Talenten und Zielen passt.

Weiterbildung und Umschulung: Nimm deine Karriere in die eigene Hand.

Arbeitszeit ist Lebenszeit. Und diese Zeit ist kostbar. Wenn du also schon länger in deinem Job unzufrieden bist, Angst vor Arbeitslosigkeit hast oder gerne höhere Aufgaben übernehmen möchtest, solltest du eine Umschulung oder Weiterbildung in den Blick nehmen. Beides ist eine hervorragende Investition in deine Zukunft und wird sich im wahrsten Sinne des Wortes auch langfristig bezahlt machen.


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Titelbild von Johnsohn Wang/Unsplash

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